Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

BSV Wulfen verpasst den Befreiungsschlag

Basketball

Die Regionalliga-Basketballer des BSV Wulfen haben beim TV Salzkotten den anvisierten Befreiungsschlag verpasst und stecken nach der klaren 73:102-Niederlage weiter tief im Abstiegssumpf. Die BG Dorsten setzte sich dagegen bei DT Ronsdorf deutlich mit 86:56 durch.

DORSTEN/WULFEN

von Andreas Leistner und Ralf Weihrauch

, 14.12.2014

Die Dorstener ließen nie einen Zweifel daran, dass sie das Spiel gewinnen sollten. Über eine starke Defense kamen die Gäste während des gesamten Spiels immer in Ballbesitz – und da es mit den Würfen gerade sehr gut klappt, konnte der Sieger nur Dorsten heißen. Die BG führte nach fünf Minuten 16:4 und ging über ein 27:17 (8.) mit 27:19 in den zweiten Abschnitt.  Hier bot sich den Zuschauern das gleiche Bild. Dorsten traf auf allen Positionen sehr gut. Das war ganz nach Rosics Geschmack: „Wir haben fünf Spieler im zweistelligen Bereich. So sind wir nur schwer auszurechnen, zumal immer ein anderer Spieler zum Top-Scorer wird.“ Das zweite Viertel ging mit 22:15 an BG, sodass mit 49:34 die Seiten gewechselt wurden. Gegen Köln hatte die BG einen Vorsprung von 17 Punkten aus der Hand gegeben, doch diese Gefahr bestand in Wuppertal nicht.

50 Wulfener Fans hatten sich auf den nicht gerade kurzen Weg nach Ostwestfalen gemacht und BSV-Trainer Maik Berger konnte ihnen nach dem Spiel nur eines sagen: „Entschuldigung, dass ihr euch diese Leistung ansehen musstet.“ Bergers Spieler wurden vom Sprungball an förmlich von Salzkotten überrollt. Die Gastgeber verteidigten sehr gut und erzwangen damit reihenweise Wulfener Ballverluste. „Salzkotten war immer einen Schritt schneller“, erklärte Maik Berger. Bis zur Pause hatte sein Team schon 15 Mal den Ball verloren: „Mehr als wir letzte Saison im Schnitt im ganzen Spiel hatten.“ So kam es zum Kuriosum, dass Wulfen am Ende sogar die bessere Trefferquote aufwies als Salzkotten. Entscheidender Unterschied: Salzkotten kam zu 76 Würfen aus dem Feld, Wulfen nach insgesamt 24 Ballverlusten nur zu 48. Das Debakel zeichnete sich früh ab. 28:14 hieß es nach dem ersten Viertel, 51:28 zur Halbzeitpause. Dass der BSV das Geschehen in den beiden verbleibenden Vierteln mit 23:24 und 22:27 etwas freundlicher gestalten konnte, fiel nicht mehr ins Gewicht.

Schlagworte: