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Berger bleibt Trainer beim BSV Wulfen

Basketball

Unmittelbar nachdem der Klassenerhalt in der 1. Regionalliga feststand, hat der BSV Wulfen auch die erste wichtige Personalentscheidung für die kommende Saison unter Dach und Fach gebracht: Trainer Maik Berger bleibt weiter für die Wulfener Herren verantwortlich und geht damit in seine dritte Saison als BSV-Coach.

von Von Andreas Leistner

, 14.04.2015
Berger bleibt Trainer beim BSV Wulfen

Trainer Maik Berger (l.) und Javier Nasarre (r.) arbeiten auch nächste Saison beim BSV Wulfen zusammen.

„Auch wenn es in dieser Saison äußerst knapp war, gab es nie Zweifel an Maiks Arbeit“, machte BSV-Vorsitzender Andreas Funke am Dienstag deutlich, dass die Verlängerung mit Berger Wunschlösung des Wulfener Vorstands war. Berger seinerseits erklärte, dass auch für ihn der BSV „erste Option“ gewesen sei. Bei den Gesprächen zwischen Trainer und Vorstand gab es trotz dieser günstigen Ausgangslage wichtige Details zu klären.

So hatte Maik Berger schon unmittelbar nach Saisonende erklärt, dass sich eine sportlich enttäuschende Spielzeit wie die letzte nicht wiederholen dürfe und der Kader entsprechend aufgestellt werden müsse.

Problem Reboundschwäche

„Ein riesiges Problem in der letzten Saison war unsere Reboundschwäche und fehlende Stabilität unter den Körben. Hier besteht unbedingt Nachholbedarf“, fordert der Trainer. Dass der BSV anders als im Vorjahr mit zwei Ausländern in die kommende Spielzeit startet, scheint deshalb sicher.

Probleme gab es in der vergangenen Saison zudem mit der Größe des Kaders und daraus resultierenden Engpässen beim Training. Deshalb gebe es Überlegungen, den Kader um ehrgeizige Perspektivspieler zu vergrößern, um durchgehend zwölf Akteure beim Training zu haben.

Neuer Sportlicher Leiter gesucht

Der BSV-Vorstand will die Kaderplanung noch in dieser Woche mit Berger festzurren. Die Gespräche mit den Spielern sollen zügig folgen. Verzichten muss Berger dann allerdings auf die Unterstützung des bisherigen Sportlichen Leiters Volker Cornelisen, der nach siebeneinhalb Jahren eine Pause einlegt und nicht mehr zur Verfügung steht. „Das ist wirklich schade“, sagt Maik Berger: „Die Arbeit mit ihm war unkompliziert, ehrlich und unglaublich loyal. Dafür an dieser Stelle auch noch einmal vielen Dank!“ Verhandlungen mit einem Nachfolger laufen.