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Barkenbergs Capelli-Cup bot flotten Hallenfußball

Fußball

Wer beim Capelli-Christmas-Cup von Grün-Weiß Barkenberg am Samstag nur zum Finale kam, der konnte eine Überraschung erleben.

Wulfen-Barkenberg

, 24.12.2018
Barkenbergs Capelli-Cup bot flotten Hallenfußball

Agron Shpatollaj (r.) und Grün-Weiß Barkenberg hatten mit dem Sieg beim Capelli-Christmas-Cup nichts zu tun. © Ralf Pieper

Das Endspiel des ersten Hallenturniers der Saison war für 17 Uhr angesetzt. Doch um 16.45 Uhr stand der Sieger bereits fest. „Wir waren dem Zeitplan etwas voraus, weil die Schiedsrichter alles bestens im Griff hatten und die Pausen zwischen den Spielen oft ein wenig kürzer waren“, erklärte Mitorganisator Swen Coralic. Und so durfte Firtinaspor Herne sein Siegerbier halt etwas früher trinken, nachdem die Herner den Bezirksligisten TuS Haltern II nach Neunmeterschießen mit 3:2 besiegt hatten. „Verdient“, wie nicht nur Swen Coralic fand: „Die waren wirklich die Besten.“

Dabei hatten die Herner sich in der Vorrundengruppe B nur dank eines mehr geschossenen Tores den ersten Platz vorm punktgleichen FC Rot-Weiss Dorsten gesichert. Barkenberg, das zwei Mix-Teams aus erster und zweiter Mannschaft ins Rennen schickten, hatten in dieser Gruppe ebenso wenig mit dem Einzug in die Zwischenrunde zu tun wie in Gruppe A. Hier sprang hinter dem souveränen TuS Haltern II (9 Punkte, 10:0 Tore) und Fenerbahce Istanbul Marl immerhin noch Rang drei heraus. Nach der Vorrunde konnten sich die Barkenberger Spieler aber aufs weitere Organisieren, Aufräumen und die abendliche gemeinsame Weihnachtsfeier von Erster und Zweiter konzentrieren.

Das Zwischenrunden-Feld wurde von Rhenania Bottrop und dem BV Eintracht Essen komplettiert. Haltern (3:0 gegen RW Dorsten und 3:1 gegen Bottrop) und Herne (4:1 gegen Fenerbahce und 4:1 gegen Essen) ließen hier keine Zweifel an der Konstellation im Finale aufkommen. Das Finale wurde zu einer entsprechend ausgeglichenen Angelegenheit, erst im Neunmeterschießen hatten die Herner, bei denen die meisten Spieler Trikots mit dem Aufdruck Firtinaspor Wanne trugen, mit 3:2 knapp die Nase vorn. Im Spiel um Platz drei setzte sich Rhenania Bottrop gegen Fenerbahce Istanbul Marl ebenfalls „vom Punkt“ mit 3:1 durch.

Ein besonderes Lob erhielten am Ende die Schiedsrichter Ralf Groß und Dieter Schnell. Beide waren am Morgen kurzfristig eingesprungen und lieferten eine grundsolide Leistung. Beweis: Sie kamen mit einer einzigen Zwei-Minuten-Strafe aus.