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19-Punkte-Führung reicht Wulfen nicht zum Sieg

Basketball

Nach Verlängerung mussten sich die Regionalliga-Herren der BSV Münsterland Baskets Wulfen in ihrer Auswärtspartie beim TV Salzkotten geschlagen geben.

WULFEN

von Von Armin Dille

, 22.12.2013

Volker Cornelisen, der Sportliche Leiter des BSV, nach dem Spiel: „In der ersten Halbzeit haben wir ganz tollen Basketball gespielt – und ab dem dritten Viertel wie das Kaninchen vor der Schlange agiert. Alles war weg: Selbstvertrauen, Sicherheit und Schnelligkeit.“ Vom Start weg lief es zunächst optimal für das Team von BSV-Trainer Maik Berger, das sich über 16:11 per Freiwurf von Center Thorben Vadder (6.) mit dem Korberfolg von Regisseur Philip Günther zur Viertelpause auf 31:17 abgesetzt hatte. Mit einem krachenden Dunking schraubte Chris Brown die Wulfener Führung auf 40:23 hoch (14.). Und nach dem „Dreier“ von Steffen Hummelt an alter Wirkungsstätte und dem von René Penders – bereits sein vierter im Spiel – lagen die Wulfener zur Halbzeitpause mit 57:38 vorn. Eine Führung von 19 Punkten sollte eigentlich für genügend Selbstvertrauen in den folgenden Spielabschnitten sorgen. Sollte. Denn beide Teams kamen wie verwandelt aus den Kabinen. Wulfen verunsichert und nachlässig in der Defense und die „Sälzer“ vor heimischer Kulisse mit dem Willen, noch einmal alles zu geben. Angetrieben vom erneut blendend aufgelegten Donovan Morris (36 Punkte/3 Dreier, Effektivität 49) verkürzten die Gastgeber von Trainer Artur Gacaev bis zum Ende des dritten Viertels auf 65:79. Noch war für die Wulfener nichts verloren. Salzkotten konnte sich jedoch weiter Punkt für Punkt heranarbeiten, zumal BSV-Center Philipp Mazur – in einer abermals bärenstarken Partie – und Distanzschütze Penders aufgrund hoher Foulbelastung längere Pausen erhielten. Morris glich so auch mit Freiwürfen zum 85:85 aus (36.), Wulfen holte sich die Führung aber wieder zurück. Mit drei verwandelten Freiwürfen zum 96:96 brachte Morris den TVS in die Verlängerung, da der letzte Wulfener Angriff verpuffte. In der Nachspielzeit hatte der BSV dann nichts mehr zuzusetzen. Lukas Kazlauskas, Penders und Mazur saßen mit Foulhöchstzahl auf der Bank.

Günther (18/1), Hummelt (9/3), Penders (15/5), Terboven, Gashi (3/1), Mazur (22, 13 Reb.), Brown (13), Geier (4), Kazlauskas (5), Vadder (13).