Youssef Saado vor dem ersten WSC-Test: „Man hinterfragt sich auch selbst“

dzWerner SC

Gegen den Westfalenligisten BSV Schüren steht am Freitag für den Werner SC der erste Test an. Stürmer Youssef Saado spricht von Vorfreude, aber auch von Problemen beim Landesligisten.

Werne

, 14.08.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es war der 8. März 2020, als der Werner SC zum letzten Mal ein Fußballspiel auf dem Platz ausgetragen hat. Kurz nach dem Derby gegen den SV Herbern kam es zum Saisonabbruch. Am Freitag steht die Mannschaft nun beim BSV Schüren auf dem Platz - dieses Mal in Vorbereitung auf die neue Spielzeit.

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Und die Vorfreude könnte wohl kaum größer sein, bestätigt auch Youssef Saado, Spieler des Landesligisten: „Wir haben schon richtig Bock. Es war eine lange Zeit, seit wir zum letzten Mal für ein richtiges Spiel auf dem Platz standen. Wir wollen einfach wieder kicken.“

Schon vor dem Vorbereitungsstart sei der Ehrgeiz spürbar gewesen. „Wir haben uns ja davor schon einige Wochen nur so zum Spaß zum Kicken getroffen. Aber wir haben so eine ehrgeizige Mannschaft, da hat man das direkt gemerkt, dass alle motiviert sind“, so Saado.

Die Vorfreude auf das erste Testspiel ist natürlich nochmal umso größer. Auch dass die Partie gegen Schüren, ebenso wie fast alle anderen Spiele vor dem Ligastart, auf fremdem Rasen stattfinden, kommt dem Stürmer entgegen: „Unsere Platzverhältnisse sind schon schwierig. Da tun einem in guter Regelmäßigkeit die Knochen weh. Also kommen uns Auswärtsspiele schon entgegen.“

Und wenn es dann in die Tests geht, hat Youssef Saado auch ein Ziel, was seiner Mannschaft besonders weiterhelfen könnte: „Ich will auf jeden Fall wieder mehr treffen.“ Die fehlenden Tore waren in der vergangenen Spielzeit wohl eines der Hauptmankos beim WSC.

Darüber hat sich Youssef Saado auch bereits den Kopf zerbrochen. „Man hinterfragt sich ja dann auch selbst. Vielleicht muss ich auch meinen Spielstil ein wenig ändern“, gibt der Stürmer zu bedenken. „In der letzten Saison habe ich ja oft mehr mit Vorlagen geholfen. Für Tore muss ich vielleicht etwas verändern.“

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Was er damit meint: „Ich bin ja schon jemand, der viel mitspielt und sich auch fallen lässt. Vielleicht sollte ich das einmal weniger machen und mich stattdessen mehr in der Box anbieten. Das muss man in den Testspielen jetzt rausfinden, was da Sinn macht.“

Die Möglichkeit, einen weiteren Spieler zu holen, hält Saado für gar nicht mal so abwegig. „Wir haben eine gute eingespielte Mannschaft aktuell“, erklärt er. „Aber was machen wir, wenn sich jemand verletzt und nicht alles abrufen kann? Da könnte vielleicht noch jemand Sinn machen. Aber wir vertrauen den Verantwortlichen da zu hundert Prozent, dass sie ein gutes Händchen bei der Kaderzusammenstellung haben.“

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