WSC-Kapitän Mondrian Runde wechselt aus der Landesliga in die Kreisliga B

dzWerner SC

Die Landesliga-Mannschaft des Werner SC muss zur kommenden Saison auf ihren Kapitän verzichten. Mondrian Runde hat bereits eine neue Mannschaft gefunden - zur Freude seines alten Trainers.

Werne

, 24.05.2020, 12:35 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Werner SC ist für Mondrian Runde nicht nur irgendein Verein. Schon in der Jugend hat er für die Werner die Fußballschuhe geschnürt. Nach drei Stationen in Nordkirchen, Capelle und Herbern ging es für ihn 2017 zurück zum WSC. Jetzt verabschiedet er sich aus der Landesliga-Mannschaft.

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Dem Verein bleibt er aber auch in Zukunft erhalten. Ab der kommenden Spielzeit wird er für die Reserve in der Kreisliga B auflaufen. Eine Entscheidung, die dem Kapitän nicht leicht gefallen ist: „Ich hätte wirklich gerne noch weiter mit den Jungs auf diesem Niveau gespielt. Aber manchmal muss man das nun leider so akzeptieren.“

Für Runde war es schon seit Längerem zeitlich schwierig geworden, regelmäßig bei Training und Spielen dabei zu sein. „Für mich ist es beruflich einfach schwierig mit Bereitschaft und ähnlichem. Außerdem bin ich Papa geworden, das braucht natürlich auch Zeit“, erklärt er seine Beweggründe.

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„Mondrian und ich hatten schon vor der letzten Saison ein solches Gespräch. Es war ja für ihn teilweise gar nicht mehr möglich zu kommen“, zeigt Lars Müller, Trainer der Landesliga-Mannschaft des Werner SC, Verständnis für die Entscheidung seines Kapitäns.

„Ich weiß das sehr zu schätzen, wie viel mir Lars möglich gemacht hat und dass er mir auch die Verantwortung des Kapitäns übertragen hat“, so Runde. „Aber wenn man diese Position hat, will man ja auch ein bisschen vorangehen. Und das ging leider zeitlich nicht.“

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Dennoch bedauert Müller, dass er in der kommenden Saison ohne Mondrian Runde planen muss: „Moppel hat eigentlich zu jedem einen guten Draht und tut der Mannschaft gut. Es ist sehr schade für uns, aber wir freuen uns alle, dass er im Verein bleibt.“

Mondrian Runde: „Das wird sicherlich Spaß machen“

Dass er sich in der zweiten Mannschaft wohlfühlen wird, daran hat Mondrian Runde keinen Zweifel. „Ich spiele da mit meiner Clique zusammen, das wird sicherlich Spaß machen“, sagt er.

Für Mondrian Runde war es - trotz der Abbruchs aufgrund des Coronavirus - eine besondere Spielzeit zum Abschied. „Es war schon geil und hat richtig Spaß gemacht diese Saison“, sagt er und verspricht: „Einen richtigen Abschied wird es auf jeden Fall noch geben, mit einem Grillabend oder so. Das werde ich mir definitiv nicht nehmen lassen.“

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Für die erste Mannschaft bedeutet Rundes Abschied auch, dass sie sich einen neuen Kapitän suchen müssen. „Moppel wird uns zwar fehlen, aber wir haben einige Spieler, die das könnten“, sagt Lars Müller und zählt auf: „Durki (Daniel Durkalic, Anm. d. Red.) hatte sie schon oft, Niklas (Link, Anm. d. Red.) war auch schon Kapitän. Thanne (Chris Thannheiser, Anm. d. Red.) war es ja eigentlich vor seiner Verletzung. Wir haben da genug Jungs, die das können.“

Und eine kleine Hoffnung hat Lars Müller dennoch: „Wir werden Moppel ja ohnehin auch immer mal wieder im Lindert sehen. Und wer weiß, wenn es bei uns mal eng wird, hilft er ja vielleicht nochmal bei uns aus. Das würde uns auf jeden Fall freuen.“

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