WSC-Kapitän Chris Thannheiser (29): „Auf Simjü hat man gesehen, dass alle Bock haben“

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Als Tabellenführer auf Simjü - für die Spieler des Werner SC ist das etwas ganz Besonderes. Der verletzte Kapitän Chris Thannheiser hat sogar auf der Kirmes einen großen Teamspirit gesehen.

Werne

, 29.10.2019, 19:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Acht Siege, Platz eins in der Tabelle, zwei Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten - die Bilanz des Werner SC ist derzeit fast makellos. Gerade jetzt zu Simjü an der Liga-Spitze zu stehen, ist für die WSC-Spieler nochmal ein Stück besonderer als sowieso schon. Johanna Wiening sprach mit dem Kapitän über den aktuellen Lauf des WSC, seine persönliche Situation und den Besuch auf Simjü.

Herr Thannheiser, dieses Jahr ging es für Sie und Ihre Mannschaft als Tabellenführer auf Simjü. Ist der Besuch dann umso schöner?

Klar, das macht dann natürlich tierisch Bock. Sonntag Abend waren wir mit über 20 Leuten aus der Ersten und auch einigen aus der Zweiten da. Auch an den anderen Tagen waren wir am Ende dann doch immer irgendwie mindestens zu zehnt, obwohl wir das nicht geplant haben. Da schon alleine merkt man, dass alle Bock haben.

Gibt es da bei dem Gang über die Kirmes oder im Zelt auch den einen oder anderen, der gratuliert?

Auf jeden Fall. Da sind schon so einige Zuschauer, die man sonst zwar immer am Platz sieht, aber mit denen man da nie ins Gespräch kommt. Das ist dann natürlich schön, sich mal zu treffen. Und auch, wenn man die anderen Mannschaften sieht, macht es Spaß, als Tabellenführer zu glänzen.

Ich vermute mal, bei der aktuellen Situation macht es nicht nur auf Simjü, sondern auch auf dem Platz tierisch Spaß, oder?

Im Moment ist es auf jeden Fall so, dass jeder richtig motiviert ist und Spaß an der Sache hat. Für uns gibt es momentan einfach nichts zu meckern, wir haben einen absoluten Lauf derzeit.

Und wie sieht es bei Ihnen persönlich aus? Sie waren jetzt aus Verletzungsgründen einige Wochen nicht dabei. Wann können Sie wieder einsteigen?

Ich gehe davon aus, dass ich in der kommenden Woche noch pausieren muss. Danach bin ich dann aber wieder mit dabei. Es war bei mir ja auch nichts Schlimmes, nur eine Zerrung. Aber die muss man nun mal vernünftig auskurieren, nicht dass da noch etwas reißt.

Aktuell sind Sie nicht der einzige Stürmer, der dem WSC fehlt. Auch Robin Przybilla, Youssef Saado und Jannik Prinz sind zuletzt ausgefallen. Eine kleine Stürmernot also. Ist das bei Ihnen intern ein Thema?

Also man merkt es natürlich, wenn die etablierten Spieler fehlen. Aber trotzdem ist es bei uns nicht wirklich ein Thema. Wir haben dafür auch genug gute Leute, die spielen können. Und mit denen läuft es derzeit ja nicht so schlecht.

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