WSC-Fußballboss Overmann nach erster Pleite: „Werden den Kopf nicht in den Sand stecken“

dzWerner SC

Thomas Overmann fand trotz der ersten Saisonniederlage fast ausschließlich lobende Worte für sein Team. Im nächsten Spiel - so hofft er - werde der WSC eine passende Reaktion zeigen.

von Marcel Schürmann

Werne

, 23.09.2019, 17:26 Uhr / Lesedauer: 2 min

In der Schlussphase der Partie seines Werner SC gegen den TuS Wiescherhöfen hielt es Thomas Overmann nicht mehr auf seinem Platz. Der Vorsitzende der WSC-Fußballabteilung sprang von seinem Sitz auf der Werner Bank auf und wütete gegen den Schiedsrichter, der in einer strittigen Szene Freistoß für den TuS gab. Overmann hatte es wie alle Werner andersherum gesehen.

Nach dem Spiel hatten sich die Gemüter aber schnell wieder beruhigt. Overmann betrat das Spielfeld zum obligatorischen Handshake mit dem Gegner, der der erste war, der dem Werner SC in dieser Saison den Zahn zog. Kurze Zeit später stand Overmann für eine sachliche Analyse bereit.

„Sind immer noch Tabellenführer“

„Es war ja klar, dass irgendwann ein Gegner kommt, der uns schlägt. Wir sind aber immer noch Tabellenführer und versuchen auch weiterhin, da oben stehen zu bleiben. Nach der ersten Niederlage werden wir jetzt sicherlich nicht den Kopf in den Sand stecken.“

Die Niederlage kam für Wernes Fußballboss nach dem zweiten Durchgang wenig überraschend: „In Durchgang eins waren wir klar besser. Danach haben wir aber zu viele Fehler gemacht. Jeder macht mal ein schlechtes Spiel - das war im zweiten Durchgang bei uns der Fall, daher ist die Niederlage auch verdient.“

Seiner Hintermannschaft macht er explizit aber keine großen Vorwürfe. „Wir haben davor nur zwei Gegentore kassiert. Jetzt waren es mal drei in einem Spiel. Das passiert“, so Overmann und fordert: „Mund abputzen, weitermachen.“

Auch wenn im siebten Spiel die Punkte in dieser Saison erstmals nicht an seine Werner gingen, ist Overmann mehr als zufrieden mit der bisherigen Ausbeute: „Wir hatten nach sechs Spielen schon mehr Punkte als in der gesamten Vorrunde der zurückliegenden Saison (damals waren es 17, Anm. d. Red.). Auch wenn es am Anfang sehr gut für uns lief, haben wir unser Saisonziel nicht korrigiert. Wir wollen aber weiterhin versuchen, so viele Punkte zu holen wie möglich.“

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Overmann bleibt entspannt

Trotz der Niederlage bleibt Overmann entspannt. Und auch in Hinblick auf den kommenden Gegner zeigt er sich zuversichtlich: „Wir spielen in Roxel. Gegen die haben wir zuletzt zwar immer schlecht ausgesehen. Aber wir haben vorher auch noch nie unser eigenes Turnier gewonnen, wir haben vorher noch nie Herbern geschlagen.“ Was Overmann damit meint: Gegen Roxel ist für den WSC wieder alles möglich. „Ich hoffe, dass wir eine Reaktion zeigen“, so Overmann abschließend.

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