WSC-Co-Trainer Joel Simon (26) will „die Fehler aus dem Deuten-Spiel abstellen“

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Nach der Niederlage gegen Deuten ist am Sonntag die SG Borken beim Werner SC zu Gast. Der WSC-Co-Trainer Joel Simon hat beste Erinnerungen an den kommenden Gegner.

Werne

, 18.10.2019, 20:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Seit Anfang der Saison ist Joel Simon Co-Trainer beim Werner SC. Zu oft hatte der 26-Jährige in seiner Laufbahn zuletzt Probleme an der Schulter in den vergangenen Spielzeiten, zu hoch war das Risiko. Jetzt steht er statt auf nur noch neben dem Spielfeld.

An seine neue Rolle hat sich der 26-Jährige mittlerweile gewöhnt. An der Seite von Chefcoach Lars Müller trainiert er seine ehemaligen Mitspieler. „Meinen Spielerpass habe ich aber behalten“, verrät er. Nur für den Fall der Fälle.

„Halb so wild, dass ich bisher noch nicht gespielt habe“

Dieser ist bis jetzt aber noch nicht eingetreten. Der Co-Trainer ist froh darüber: „Das würde ja heißen, dass wir nicht genug Spieler haben. Und das wäre natürlich ganz und gar nicht in meinem Sinne. Deswegen ist es halb so wild, dass ich bisher noch nicht gespielt habe.“

WSC-Co-Trainer Joel Simon (26) will „die Fehler aus dem Deuten-Spiel abstellen“

Im vergangenen Jahr stand Joel Simon noch für den Werner SC auf dem Platz. © Marcel Witte

Derzeit sei die personelle Situation gut - also kein Grund, für eine mögliche Einwechslung des Spielertrainers. Das sah in dieser Saison aber auch schon anders aus, verrät Joel Simon: „Wir waren zwischendurch schon manchmal knapp dran. Aber das haben wir überwunden. Und jetzt gibt es gar keinen Grund, mich zu bringen.“

Joel Simon hat Borken in guter Erinnerung

Seinen letzten Treffer erzielte der 26-Jährige vor fast genau einem Jahr - gegen den kommenden Gegner des Werner SC, die SG Borken. „Das ist für mich jetzt kein besonders wichtiges Tor“, sagt Joel Simon. „Aber Borken habe ich trotzdem als guten Gegner in Erinnerung.“

Besonders mit seiner Verletzungsgeschichte sind die Gegner des WSC eng verknüpft. „Die haben damals eine sehr gute Erstversorgung gemacht. Außerdem hatten wir wegen meiner Schulter auch danach noch Kontakt mit dem Physiotherapeuten“, berichtet der 26-Jährige.

„Knapp, unangenehm und schwierig“

Für das Spiel am Sonntag sieht er auf seine Mannschaft trotz des Vorsprungs in der Tabelle (Borken steht mit 13 Punkten Rückstand auf Platz sieben) eine schwere Aufgabe zukommen. Der 26-Jährige sagt: „Borken war nie ein einfacher Gegner für uns. In der Vergangenheit war es immer knapp, unangenehm und schwierig.“

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Im Gegensatz zur 0:3-Niederlage gegen Deuten in der vergangenen Woche müsse sich die Mannschaft nun verbessern. „Natürlich hatten wir auch Pech mit Schiedsrichterentscheidungen, aber wir müssen uns an die eigene Nase fassen und die einfachen Fehler jetzt abstellen“, sagt der Co-Trainer des Werner SC.

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