Wie schlägt man einen Gegner, den man nicht kennt? Sebastian Schütte weiß das ganz genau

SV Herbern

Am Samstag trifft der SV Herbern auf den TuS Dornberg. Doch wie bereitet man sich auf einen Gegner vor, den man nicht kennt? Herberns Sebastian Schütte hat einen klaren Plan.

Herbern

, 02.08.2019, 16:06 Uhr / Lesedauer: 2 min
Wie schlägt man einen Gegner, den man nicht kennt? Sebastian Schütte weiß das ganz genau

Artistisch unterwegs: Herberns Sebastian Schütte beim Fuchs-Cup in den vergangenen Wochen. © Schürmann

Westfalenpokal, erste Runde. Für den SV Herbern die Chance mit einem Sieg in die nächste Runde einzuziehen, erfolgreich in die Pflichtspielsaison 2019/2020 zu starten und sich die Chance auf höherklassige Gegner in den kommenden Runden zu wahren. In Runde drei könnte zum Beispiel ein Duell mit Oberligist Westfalia Rhynern anstehen. Doch zuvor steht der TuS Dornberg an. Bezirksligist aus Bielefeld, der den dortigen Kreispokal in der vergangenen Saison gewonnen hat.

Odonkors erste Trainerstation

Wie bereitet man sich nur auf einen Gegner vor, den man nicht kennt? Von dem es keine Videoanalysen und nur wenig weitere Infos gibt. Was klar ist: Der TuS Dornberg wurde vergangene Saison Sechster in der Bezirksliga, was aber nur wenig Aufschluss darüber gibt, wie qualitativ stark die Liga ist. David Odonkor war mal für kurze Zeit Trainer in Dornberg. Der Ex-Profi hatte dort vor ein paar Jahren seine erste Trainerposition, doch das ist nun Vergangenheit.

Die Bielefelder haben aber auch zu dieser Spielzeit einen neuen Trainer verpflichtet. Jens Horstmann wird bei den Dornbergern an der Seitenlinie stehen. Er folgt damit auf Thies Kambach, der nun Sportlicher Leiter beim amtierenden Kreispokalsieger aus Bielefeld ist. Unbekannte Namen im Münsterland, die im Bielefelder Raum wohl einen Namen haben. In der vergangenen Kreispokal-Saison in Bielefeld setzten sich die Dornberger dort gegen drei A-Ligisten, ein B-Liga-Team, einen Bezirks- und Landesligisten durch.

„Wir brauchen gar nicht so auf den Gegner gucken“

Alles halbseidene Informationen, mit denen sich nur sehr schwierig herleiten lässt, wie stark das Bielefelder Team nun wirklich ist. Wie soll sich der SV Herbern darauf vorbereiten? Herberns Sebastian Schütte hat eine lapidare Antwort darauf: „Wie bei jedem Spiel mit drei mal die Woche trainieren.“ Schütte will gar nicht in die Trickkiste greifen. „Wir werden uns vorbereiten wie bei jedem Spiel. Wir sind ganz gut damit beraten“, erklärt er und schiebt noch eine Ansage hinterher: „Wir brauchen gar nicht so auf den Gegner zu gucken. Wenn wir dem Spiel unseren Stempel aufdrücken, bin ich da positiv gestimmt.“

Ein Statement, was nur so vor Selbstbewusstsein strotzt. Wie viel Lust dahinter steckt, ist Schütte nur so anzumerken. „Wir haben alle Bock, dass es jetzt endlich in den Pflichtspielmodus geht. Für solche Spiele spielen wir Fußball.“ Nächste Ansage, dann wartet Schütte ein paar Sekunden und schließt ab: „Ich hab Bock!“

Jetzt lesen

Lesen Sie jetzt