Wernes Jannik Prinz über Joel Simon und Lars Müller: „Sind perfekt miteinander abgestimmt“

dzWerner SC

Vor dem Duell mit dem SV Dorsten-Hardt zeigt sich Wernes Jannik Prinz torhungrig. Wann gelingt ihm das dritte Saisontor? „Am besten Sonntag!“ Außerdem äußert er sich zum WSC-Trainerteam.

von Marcel Schürmann

Werne

, 04.10.2019, 18:58 Uhr / Lesedauer: 2 min

Werne gegen Dorsten. Fast ein Jahr ist es her, dass diese beiden Mannschaften im Lindert aufeinandertrafen. Jannik Prinz leitete damals die späte Aufholjagd der Werner ein. Nach 0:2 holte der WSC am elften Spieltag der zurückliegenden Saison noch ein 2:2 gegen Dorsten-Hardt - nach zwei Niederlagen in der Premierensaison in der Landesliga war es der erste Zähler gegen die Dorstener. Prinz traf damals zum zwischenzeitlichen 1:2 aus Werner Sicht (81.). An das Spiel habe er daher „natürlich gute Erinnerungen“ - auch wenn der Außenstürmer weiß: „Gegen Dorsten war es immer schwer.“

Nach der ersten Saisonniederlage gegen Wiescherhöfen vor zwei Wochen, bei der Prinz insgesamt blass blieb, kam der WSC am vergangenen Sonntag in Roxel zurück in die Erfolgsspur. Auch hier erwischte Prinz nicht seinen besten Tag, musste nach 79 Minuten Platz machen für Chris Thannheiser.

„Dadurch, dass ich fast immer nur einmal pro Woche trainieren kann, wurde es in Roxel auf dem tiefen Rasen zum Ende hin sehr anstrengend“, so Prinz, der es aber auch gut fand, „dass auch die anderen Jungs nochmal gespielt haben.“ Am Ende habe der WSC gegen den BSV auch etwas Glück gehabt, doch das habe sich sein Team in diesem Spiel auch erarbeitet.

Mannschaft stimmte sich bereits auf Dorsten ein

Am Mittwoch hatten sie beim Werner SC vor dem Feiertag einen Mannschaftsabend. „Da haben sich die Jungs schon ganz gut auf Dorsten eingestimmt“, sagt Prinz, der selbst an dem Tag verhindert war.

Aber zum Training am Dienstag hatte er es geschafft. Die Atmosphäre auf dem Platz? „Ziemlich gut, alle haben gut mitgezogen - auch wenn Lars (Müller, Anm. d. Red.) nicht da war.“ Der Co-Trainer Joel Simon hatte das Training geleitet. „Dennoch war es ein sehr gutes Training. Lars und Joel (Simon, Anm. d. Red.) sind perfekt miteinander abgestimmt. Es gibt keinen Spieler bei uns, der dadurch weniger Gas gegeben hätte.“

Wann folgt Saisontor Nummer drei? Prinz: „Am besten Sonntag“

Nachdem der WSC gegen Roxel nach dem ersten Ausrutscher in dieser Saison schnell wieder in die Spur gefunden hat, soll es für Prinz persönlich nun auch wieder besser laufen. Seit dem Derby gegen den SV Herbern vor vier Wochen wartet der Offensivmann wieder auf einen Treffer im WSC-Trikot. Wann gelingt ihm sein drittes Saisontor? „Am besten schon am Sonntag“, meint Prinz selbstbewusst. Grundsätzlich sei es ihm „völlig egal, wer die Tore erzielt“. Aber: „Natürlich würde ich mich freuen, wenn es mal wieder klappt.“

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