Werner SC will gegen Schlusslicht VfB Hüls zurück in die Erfolgsspur

Fußball-Landesliga

Das letzte Heimspiel der Saison 2018/19 steht für die Landesliga-Fußballer des Werner SC an. Es geht gegen den bereits feststehenden Absteiger aus Hüls.

von Marcel Schürmann

Werne

, 17.05.2019, 12:15 Uhr / Lesedauer: 2 min
Werner SC will gegen Schlusslicht VfB Hüls zurück in die Erfolgsspur

Jannik Prinz (l.) wird dem Werner SC am Sonntag gegen Hüls wieder zur Verfügung stehen. © Dominik Gumprich

Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge möchte der Werner SC am Sonntag (15 Uhr, Kardinal-von-Galen-Straße, Werne) vor seinen eigenen Fans etwas Wiedergutmachung betreiben. „Wir wollen uns zuhause ordentlich verabschieden. Vor allem müssen wir ein anderes Ergebnis erzielen als zuletzt“, sagt WSC-Coach Lars Müller.

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Werner SC - VfB Hüls

Der Stachel der beiden Niederlagen gegen Münster und Ahaus sitzt beim WSC noch tief. Während sich die Werner vor zwei Wochen gegen Münster (0:1) noch prima verkauften, hatten sie eine Woche später in Ahaus (2:7) nicht mehr viel zu melden. „Nach dem letzten Spiel stehen wir schon ein wenig unter Druck. Das muss die Mannschaft erstmal wieder geradebiegen“, fordert Müller vor dem Duell mit dem Schlusslicht eine andere Einstellung von seinen Mannen als in der Vorwoche - auch wenn tabellarisch bereits alles geklärt ist, ist dem WSC der Klassenerhalt seit dem vergangenen Wochenende trotz der Niederlage ja auch rechnerisch nicht mehr zu nehmen.

Kein Selbstläufer für den Werner SC

Am Sonntag geht es gegen die Schießbude der Liga. Schon 89 Gegentore kassierte der VfB in der laufenden Saison, schoss von allen Teams gleichzeitig die wenigsten Tore (26). Für Müller wird die Partie jedoch kein Selbstläufer: „Es ist klar, dass du kein gutes Torverhältnis hast, wenn du als Absteiger feststehst. Aber das interessiert uns auch nicht. Wir gehen nicht in das Spiel und sagen, wir müssen die jetzt 4:0 wegschießen. Die wollen sich sicherlich auch vernünftig aus der Liga verabschieden.“

Dennoch habe sein Team sehr gute Chancen, gegen Hüls drei Punkte einzufahren „Wenn wir unsere Leistung auf den Platz bringen, gehe ich davon aus, dass wir gewinnen. Aber es kann immer viel passieren. Wichtig wird für uns sein, einfach das erste Tor zu schießen.“

Das Hinspiel hat der WSC im November mit 2:0 für sich entscheiden können, tat sich aber schon damals schwer. Erst in Überzahl gelangen der Müller-Elf noch zwei späte Tore in der Schlussphase.

Durkalic und Prinz wieder dabei

Personell kann Müller zwar noch nicht gänzlich aus dem Vollen schöpfen, jedoch kehren ein paar Spieler in den Kader zurück. Während Mondrian Runde, Jussef Saado (beide verletzt) und Yannick Lachowicz (beruflich verhindert) sicher ausfallen werden, ist Jannik Prinz aber wieder einsatzbereit und auch Kapitän Daniel Durkalic kehrt nach seiner abgesessenen Gelbsperre zur Mannschaft zurück.

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