Werner SC tut sich gegen TuS Saxonia Münster schwer und braucht das Elfmeterschießen

Fußball-Kreispokal

Chris Thannheiser als fünfter Schütze verwandelt den entscheidenden Elfmeter für den Werner SC gegen den TuS Saxonia Münster - der WSC ist gerade so ins Achtelfinale eingezogen.

Werne

, 29.08.2019, 22:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Werner SC tut sich gegen TuS Saxonia Münster schwer und braucht das Elfmeterschießen

Chris Thannheiser verwandelte für den WSC den entscheidenden Elfmeter. © Greis

Fußball-Landesligist Werner SC ist zum zweiten Mal in dieser Saison im Pokal mit etwas Dusel eine Runde weiter gekommen. Gegen den B-Ligisten TuS Saxonia Münster stand es nach 90 Minuten nur 0:0. Beim Elfmeterschießen, das seit dieser Saison statt der Verlängerung direkt auf ein Unentschieden folgt, verwandelte Werne schließlich alle fünf Schüsse vom Punkt. Den entscheidenden Elfmeter markierte Chris Thannheiser.

Dass der WSC sich gegen den zwei Klassen tiefer spielenden Gegner schwer getan hatte, bestätigte hinterher auch WSC-Chefcoach Lars Müller. „Wir haben dominant gespielt, waren aber nicht zielstrebig genug und haben zu wenig klare Abschlüsse gefunden“, sagte Müller am Abend. Werne belagerte lange den gegnerischen Sechszehner. Ohne Erfolg. Münster hielt der Belagerung stand, staffelte sich tief und lauerte auf Konter.

Marcel Niewalda trifft die Latte

„Wenn wir natürlich ein Tor machen, geht es anders aus“, sagte Müller. Am nächsten dran war da Marcel Niewalda, der die Latte traf. Aber auf der Gegenseite notierte Müller auch einen Lattenschuss der Saxonen. Und einmal konnte - oder besser gesagt musste - sich Manuel Linke im WSC-Tor auszeichnen. Linke hatte den Vorzug vor Jorma Hoppe zwischen den Pfosten bekommen. Insgesamt hatte Müller von der siegreichen Elf am Sonntag gegen Altenberge (1:0) nur Zoran Martinovic, Marvin Stöver und Youssef Saado wieder aufgeboten. Auf den übrigen acht Positionen hatte er neues Personal aufgestellt.

Im Elfmeterschießen zeigte Werne dann keine Nerven. Burak Katirci, Zoran Martinovic, Marvin Stöver, Rene Nemitz und schließlich Thannheiser trafen. Münster, das vorlegte, traf viermal und verschoss laut Müller den zweiten Ball vom Punkt.

Im Achtelfinale (24. Oktober) trifft Werne nun auswärts auf einen A-Ligisten: Havixbeck oder Davensberg. Beide Teams spielen erst am 5. September gegeneinander.

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