Werner SC reist zur amibtionierten Eintracht nach Ahaus

Fußball-Landesliga

Am Sonntag trifft der WSC auswärts auf den Tabellenvierten, Eintracht Ahaus. Während es für die Gäste praktisch um nichts mehr geht, hat Ahaus noch den Aufstiegsrelegationsplatz im Visier.

von Marcel Schürmann

Werne

, 10.05.2019, 18:34 Uhr / Lesedauer: 2 min
Werner SC reist zur amibtionierten Eintracht nach Ahaus

Daniel Durkalic wird dem Werner SC wegen seiner fünften Gelben Karte am Sonntag in Ahaus fehlen. © Marcel Schürmann

Für den Werner SC steht am Sonntag in Ahaus (15 Uhr, Augenklinik Ahaus Arena, Wessumer Straße, 48683 Ahaus) das nächste Spiel gegen eine Spitzenmannschaft an.

Landesliga 4
Eintracht Ahaus - Werner SC

„Ahaus ist eine spielstarke Mannschaft. Von der Qualität her, stehen sie völlig zurecht im oberen Tabellendrittel. Die Favoritenrolle ist vor dem Spiel klar verteilt“, erzählt WSC-Trainer Lars Müller.

Schon im Hinspiel habe Müllers Mannschaft die Ahauser Stärke zu spüren bekommen, die Partie im November endete mit einem 1:1-Remis. „Das war ein schwieriger Punktgewinn für uns. Wenn wir unsere Leistung aus dem Münster-Spiel bestätigen können, dann sind wir in Ahaus in der Lage, etwas Zählbares zu holen“, so Müller. „Wenn wir aber nachlassen, sind wir chancenlos.“

Für die Gastgeber geht es um nicht weniger, als noch den Aufstiegsrelegationsplatz zu erreichen. „Wir werden versuchen, das Maximale herauszuholen. Wenn es am Ende dann für die Relegation reichen wird, dann werden wir diese auch angehen. Wir sind alle Fußballer, arbeiten hart dafür und haben eine einmalige Chance“, sagt Ahaus-Trainer Jens Niehues. Ahaus ist in der vergangenen Woche durch die 1:3-Niederlage gegen den SC Westfalia Kinderhaus vom Aufstiegsrelegationsplatz auf den vierten Rang abgerutscht. Dass die Saison für Werne weitgehend gelaufen und der Ligaerhalt so gut wie gesichert ist; für Nihues nicht entscheidend: „Ob das immer ein Vorteil ist, sei dahingestellt.“

Dezimierter Offensivbereich

Die Werner reisen am Sonntag mit einer dezimierten Offensive an die holländische Grenze. „Mondrian Runde hat noch nicht wieder trainiert. Daniel Durkalic wird wegen seiner fünften Gelben Karte ausfallen und wir wissen noch nicht, was mit Jannik Prinz ist. Er hat noch nicht oft trainiert und eventuell fehlt er aus beruflichen Gründen“, sagt Müller. Dazu werde Keeper Jorma Hoppe wegen einer Rachenentzündung definitiv ausfallen. Müller: „Im Tor wird es im Vergleich zur letzten Woche keine Änderungen geben.“

Auch die Platzbesitzer werden nicht in Top-Besetzung auflaufen: So sind in Kai Erning, Andre Hippers und Christopher Ransmann gleich drei Leistungsträger fraglich in einem Ahauser Stamm, der aktuell gerade einmal ein gutes Dutzend Feldspieler hergibt.

Lesen Sie jetzt