Werner SC macht zweite Mannschaft zum Vorreiter: Erstes Training seit Monaten

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Bereits am Dienstag hat die zweite Mannschaft des Werner SC ihre erste Trainingseinheit nach der Corona-Pause absolviert. Dabei war für die Spieler vieles anders.

von Carl Brose

Werne

, 03.06.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Als erstes Senioren-Team des Werner SC ist am vergangenen Dienstag die zweite Mannschaft nach der Corona-Pause wieder in das Mannschaftstraining eingestiegen. Noch am Nachmittag holte sich Spielertrainer Marc Schwerbrock letzte Instruktionen vom WSC-Vorstand ab. Dann traf die Mannschaft um 19 Uhr am Sportplatz ein, durch einen zweiten Eingang und bereits komplett umgezogen. Die Kabinen sollten möglichst noch nicht genutzt werden.

Vor Trainingsstart fand sich die Mannschaft zu einem Kreis zusammen, in dem die wichtigsten Regeln für die Einheit noch einmal besprochen wurden. „Es war zu Beginn alles ein bisschen komisch. Aber dann wurde es eigentlich ein fast ganz normales Training. Abgesehen davon, dass wir uns in zwei Gruppen aufteilen mussten“, sagt WSC-Spieler Janis Leenders. Das Training ist nur in Gruppen von maximal zehn Spielern gestattet. Am Dienstag waren allerdings insgesamt 16 Werner Spieler am Sportplatz, daher musste sich die Mannschaft in zwei Achter-Gruppen aufteilen, die sich während dem Training auch nicht vermischen durften.

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Nach der Übungseinheit hieß es für die Werner, den Platz zügig wieder zu verlassen, ohne duschen und umziehen. Auch das obligatorische gemeinsame Bier am Platz war nicht gestattet. Das wäre erst auf dem Parkplatz unter Einhaltung der Abstandsregeln möglich erlaubt. Dazu musste sich noch jeder der Spieler mit Kontaktdaten in eine Liste eintragen, die dann an die Stadt weitergeleitet wurde, damit jederzeit nachvollziehbar ist, wer am Training teilgenommen hat.

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Für Leenders eine besondere Einheit, auch wenn sie nicht ganz ohne war: „Es war das erste Mal Fußballspielen nach sehr langer Zeit. Vor allem die Kondition ist da noch nicht beste, das hat man auf jeden Fall bemerkt. Sonst war es aber schön, sich mal wieder ein bisschen zu bewegen und den Ball am Fuß zu haben.“ Wann das nächste Pflichtspiel für die Werner ansteht, ist noch unklar.

Diese Ungewissheit wirkt sich auch auf das Training aus. „Es ist auf jeden Fall ein bisschen lockerer im Moment. Man weiß nicht, wann es wieder losgeht. Es ist nicht vergleichbar mit einer normalen Vorbereitung, wo man weiß, dass der Saisonstart bald bevorsteht. Momentan ist das mehr zum Spaß und um sich mal wieder zu bewegen“, so Leenders.

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Für die kommende Zeit plant die zweite Mannschaft zunächst mit einer Trainingseinheit pro Woche. „Wir wollen erstmal gucken, wie sich das jetzt alles so entwickelt“, erklärt Leenders. Dann wird geklärt, ob noch häufiger trainiert werden kann.

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