Werner SC fordert Aufwertung der Sportanlage im Lindert: „Wir stoßen an unsere Grenzen“

dzFußball

Sportlich gesehen ist der Werner SC zufrieden mit dem Jahr 2019. Das gab der Verein auf der Jahreshauptversammlung am Freitag bekannt. Für die Sportanlage Lindert sieht der Verein viel Handlungsbedarf.

Werne

, 03.08.2020, 11:42 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Fußballabteilung des Werner SC hat am Freitagabend seine Jahreshauptversammlung durchgeführt. Mit etwas Verspätung und unter freien Himmel führte der WSC seine Versammlung auf der Sportanlage im Lindert durch. Um die Sportanlage wurde viel diskutiert.

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Der WSC fordert eine qualitative Verbesserung der Anlage. „Wir stoßen an unsere Grenzen. Es muss sich etwas tun im Lindert. Vor neun Jahren wurde die Anlage neu eröffnet. Wir sind in dieser Zeit von der Kreis- in die Landesliga aufgestiegen. Sportlich haben wir damit unsere Aufgaben erfüllt. Die Anlage dagegen ist qualitativ die gleiche geblieben“, ärgert sich Thomas Overmann, der Fußballvorsitzende des Werner SC.

Anlage im Lindert ist für den Werner SC „kein Aushängeschild“

Die Anlage am Lindert sei für ein Landesliga-Team kein Aushängeschild. Es fehlt an Schattenplätzen für den Schutz vor der Sonne und an Unterstellmöglichkeiten, wenn es regnet. Nicht wenige Zuschauer, so höre man aus dem Umfeld, treten bei schlechtem Wetter den Weg nicht in den Lindert an, da dort keine Möglichkeit bestehe sich unterzustellen. Außerdem fehlt eine zweite Barriere.

„Die Anlage ist nicht die Attraktivste. Es muss was getan werden und wir als Verein wollen auch etwas tun“, so Overmann. Man müsse sich mit den Verantwortlichen zusammensetzen und gemeinsam versuchen, den Sportplatz im Lindert attraktiver zu gestalten. „Es geht hier auch nicht nur um Verbesserungen für den Landesligabetrieb. Jeder, der die Anlage nutzt, profitiert von den Neuerungen“, sagte Overmann.

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In der Jugendabteilung habe man beim WSC in diesem Jahr 16 Mannschaften. Angemeldet sind 252 Kinder und Jugendliche. Hinzu kommen drei Seniorenmannschaften und vier Alt-Herren Teams. „Diese Mannschaften müssen sich in der Woche auf vier Trainingstage aufteilen und zusätzlich haben wir am Platz nur zwei Kabinen. Zwei zusätzliche Kabinen gibt es in der angrenzenden Turnhalle“, erklärte Overmann.

Im Gespräch mit dem Leiter der Jugendabteilung Ralf Cramer berichtet Overmann, dass man besonders im Jugendbereich an die Grenzen stößt. „Bei den Kleinen kommen ja noch viele Eltern mit. Für die fehlen auch Sitzmöglichkeiten am Platz. Außerdem ist es auch vorgekommen, dass wir bei normalem Spielbetrieb mit vier bis fünf Nachwuchsteams auf einem Platz trainieren mussten“, berichtet der Vorsitzende.

Viele Gemeinden und Vereine im Umkreis sind qualitativ viel weiter und haben weniger Mitglieder und Mannschaften als der Werner SC. „Sportlich gesehen haben wir uns in den Ligen etabliert. In der vergangenen Saison hätten wir gar nicht besser spielen können. Die Anlage muss attraktiver gestaltet werden. Für unseren Verein ist das Vorhandene zu wenig“, sagte Overmann. Konkret gehe es um die Infrastruktur am Platz. Sitzmöglichkeiten wie eine Tribüne, Unterstellmöglichkeiten und Lagerräume für Trainingsmaterial fehlen im Lindert. Der WSC möchte in Zukunft seine Anlage aufbessern.

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