Vorbereitung der LippeBaskets gerät knapp drei Wochen vor Saisonstart ins Stocken

dzBasketball

Am 31. Oktober starten die LippeBaskets in der 2. Regionalliga. Allerdings müssen die Basketballer nun erstmal eine Zwangspause einlegen. Schuld daran trägt die Corona-Pandemie.

Werne

, 13.10.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Es sind nicht mal mehr drei Wochen, bis die LippeBaskets in die Saison starten sollen. Nun wird die Endphase der Vorbereitung beim 2. Regionalligisten ausgebremst. Der Grund - wie beinah überall - ist die Corona-Pandemie.

Denn nachdem der Kreis Unna den Corona-Inzidenzwert von 50 überschritten hat, wurde für den Kreis ein Kontaktsportverbot erteilt, welches erstmal bis zum 25. Oktober bestehen bleibt. Das betrifft damit auch die Basketballer: „Wir haben geguckt, ob wir vielleicht erstmal kontaktlos trainieren können, aber auch das geht nicht. Also können wir die nächsten 14 Tage nicht trainieren“, bestätigt Trainer Christoph Henke.

Dennoch bleibt der Saisonauftakt beim 31. Oktober. Natürlich komme das Verbot gerade in der Endphase der Vorbereitung ungünstig. Aber für Henke auch nicht ganz unerwartet: „Es ist nun mal die Realität, auf die wir uns einstellen müssen. Das wird auch andere Kreise nach und nach treffen.“ Zwar sei die Situation nun schnell gekommen, aber die zwei Wochen Trainingsausfall müssten die Basketballer auch hinnehmen, wenn es zu einer Quarantäne-Phase kommen würde, meint der LippeBaskets-Coach.

„Das macht keinen Sinn“

Nun bereiten sich die Spieler einzeln auf den Start vor. In eine andere Halle außerhalb des Kreises Unna auszuweichen, kommt für Christoph Henke nicht infrage: „Was den Trainingsbetrieb angeht, sind eh alle Hallen eng besetzt, das macht keinen Sinn.“ Stattdessen soll es noch ein, vielleicht zwei Testspiele auswärts geben.

Wie es dann insgesamt mit der 2. Regionalliga weitergeht, will der Westdeutsche Basketball-Verband am 31. Oktober beim Verbandstag besprechen. Laut Henke soll es dann auch um so Themen wie Chancengleichheit für Teams gehen, die nicht trainieren, aber spielen können.

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