„Verzweifelt eine Saison zu spielen, ist auch keine Lösung“

dzBasketball

Es war der große Erfolg für die Damen der LippeBaskets. Mit überzeugenden Erfolgen sind sie in die Oberliga aufgestiegen. Doch der Saisonstart lässt immer weiter auf sich warten.

von Isabell Michalski

Werne

, 09.11.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Am kommenden Samstag sollten die Damen der LippeBaskets, nach dem Aufstieg aus der Landesliga, ihr erstes Spiel in der Oberliga absolvieren. Zum ersten Spiel wären um 16 Uhr die Damen des ASC 09 Dortmund in die Ballspielhalle gereist, bevor im Anschluss die ersten und zweiten Herren ebenfalls im Einsatz gewesen wären.

Doch die Corona-Pandemie macht der Oberliga-Premiere der LippeBaskets Damen einen Strich durch die Rechnung. Wie auch im Herrenbereich sind die Spiele der Damen- und Jugendmannschaften zunächst ausgesetzt. Nach derzeitigem Stand soll im Januar die Saison beginnen.

LippeBaskets-Kapitänin Elisabeth Winkler ist über den zunächst nur verschobenen Saisonstart zwar enttäuscht, hat aber völliges Verständnis für die Verlegung. Winkler sagt: „Es ist natürlich sehr schade. Man hat sich auf den Saisonanfang und die neue Herausforderung gefreut. Wir können die Entscheidung aber voll nachvollziehen und stehen komplett dahinter. Die Gesundheit von allen geht vor und da sollte man nicht leichtfertig mit umgehen.“

Saisonstart im Januar ist ebenfalls fraglich für die LippeBaskets

Im Profibereich hat die Basketballsaison begonnen und wird trotz des momentanen Sport-Lockdowns nicht unterbrochen. Doch kam es in den vergangenen Wochen bereits zu einigen Spielausfällen, gesamte Teams standen nach Coronafällen unter Quarantäne. Ob ein Spielbetrieb im Hobbybereich ab Januar möglich ist, bleibt abzuwarten.

Auch Winkler zweifelt einen Saisonstart im Januar an: „Ein Spielbeginn im Januar könnte knapp werden. Vielleicht findet ja auch gar keine Saison statt. Man steht halt im Moment so ein bisschen im leeren.“ Auch die Hallen bleiben noch mindestens bis Ende des Monats geschlossen, sodass Winkler und ihre Teamkameradinnen derzeit nicht an ihrem Spiel feilen können.

Jetzt lesen

Die Kapitänin selbst hält sich mit Laufeinheiten fit. Dennoch bleibt Elisabeth Winkler positiv: „Die Saison rennt uns ja nicht weg. Wir werden nochmal in den Genuss zu spielen kommen. Ansonsten greifen wir halt nächste Saison im September richtig an. Man versucht sich natürlich jetzt auch fit zu halten, aber verzweifelt eine Saison zu spielen ist bestimmt auch nicht die richtige Lösung. Dann setzt man halt ein Jahr aus und kann froh sein, wenn alle gesund bleiben.“

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt