Verlässt der Werner Marvin Pourié den Karlsruher SC? Drittligist soll interessiert sein

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Der Werner Marvin Pourié hat den Karlsruher SC als Drittliga-Torschützenkönig in die 2. Fußball-Bundesliga geschossen. Dort läuft es nicht mehr rund. Nun soll ein Wechsel im Raum stehen.

Werne

, 14.01.2020, 20:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Marvin Pourié hatte den Karlsruher SC in der abgelaufenen Drittliga-Saison mit 22 Toren in 37 Partien als Torschützenkönig in die 2. Liga geschossen, dort seit dem Sommer in 16 Einsätzen aber erst zweimal eingenetzt und seinen Stammplatz verloren. Nun steht der 29 Jahre alte Werner laut der „Magdeburger Volksstimme“ und weiteren Medien womöglich vor einer Rückkehr in die 3. Liga.

Wie die Zeitung berichtet, soll der aktuelle Tabellenzwölfte FC Magdeburg an einer Verpflichtung des Angreifers mit Werner Wurzeln interessiert sein, um das wenig gefährliche Angriffsspiel (bislang erst 27 Treffer, nur drei Drittliga-Teams haben weniger erzielt) zu verstärken. Der Karlsruher SC wollte diesen Bericht auf Anfrage nicht kommentieren.

Einerseits könnte ein Wechsel für alle Beteiligten Sinn ergeben: Der FC Magdeburg könnte seine Offensivabteilung durch den Torschützenkönig der vergangenen Saison aufwerten und und sich in der Tabelle weiter nach oben orientieren - der FCM liegt als Tabellenzwölfter aktuell nur sechs Punkte hinter dem Dritten SV Waldhof Mannheim.

Marvin Pourié, der bereits seine Unzufriedenheit über seine Reservisten-Rolle beim KSC in dieser Saison geäußert hatte („Ich will immer spielen, will immer in der ersten Elf stehen“), könnte wieder das machen, was ihm aktuell so sehr fehlt: auf dem Platz stehen und Tore schießen. Und der KSC, der in Drittliga-Rekordtorschütze Anton „Torjäger-Toni“ Fink einen weiteren unzufriedenen Angriffs-Reservisten hat, könnte für etwas mehr Ruhe im Kader sorgen.

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Doch ganz so einfach ist es nicht. Der „Magdeburger Volksstimme“ zufolge sieht sich Pourié leistungsmäßig als Zweitliga-Spieler. Das Blatt bringt eine Leihe ins Spiel, womit Pouriés Drittliga-Zeit wiederum ein absehbares Enddatum hätte. Doch auch Maik Franz, Sportdirektor des FC Magdeburg, sagt: „Wir müssen bei einigen Spielern abwarten, sind nicht in der ersten Reihe der Interessenten.“ So wohl auch bei Marvin Pourié.

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