TV Werne: Maria Marcol erster Neuzugang

WERNE Nach der Saison ist vor der Saison, so handhabt es auch TV Volleyballtrainer Bernd Purzner. Der Aufstieg ist vollbracht, der Jubel bereits verhallt und schon steckt der Coach mitten in der Planung für die bevorstehende Regionalligasaison. Schließlich soll die nicht wieder in solch einem Debakel enden wie damals - vor vier Jahren, mit dem direkten Doppelabstieg.

von Von Diana Fante

, 17.07.2008, 12:38 Uhr / Lesedauer: 1 min
Trainer Bernd Purzner mit Maria Marcol, erster Neuzugang der Werner Regionalliga-Damen.

Trainer Bernd Purzner mit Maria Marcol, erster Neuzugang der Werner Regionalliga-Damen.

Das entscheidende Kriterium sieht Purzner in seiner Personaldecke. Die ist zwar noch nicht wasserdicht und könnte noch die ein oder andere Verstärkung gebrauchen, aber über einen Neuzugang freuen sich Trainer und Team schon gemeinsam: Maria Marcol.

Die 27-jährige Kamenerin gehört ab sofort dem Werner Regionalligakader an. Seit Ende Mai trainiert die Steuerfachangestellte bereits im Damenteam mit und hat sich schon gut integriert. Seit Ihrer Jugend hat Maria Marcol beim Nachbarverein SuS Oberaden gespielt und sucht nun eine neue Herausforderung. Die findet sie nun bei den TVern.

Die Außenangreiferin soll die Defizite ausgleichen, die der Weggang von Tine Holthoff und Jana Reininghaus hinterlassen haben. Tine ist zu einem Auslandssemester nach Mailand gegangen und Jana Reininghaus übt sich für einige Monate in der Weltenbummlerei - Australien, Neuseeland, USA und die Karibik stehen auf dem Programm.

Verhandlungen laufen noch

Leider weiß Purzner immer noch nicht, ob er weiterhin mit Diana Krock und Daniela Engel rechnen kann. Beide warten auf die Zusage eines Studienplatzes - fragt sich nur, wo sich der befindet. Deshalb steht der TV Trainer auch noch mit anderen Volleyballerinnen in Kontakt um sie für das hiesige Team zu gewinnen. Die Verhandlungen laufen noch.

Aber auch wenn der Kader noch nicht ganz komplett ist, Purzner ist guten Mutes. "Seit der letzten Regionalligasaison haben sich meine Mädchen enorm weiterentwickelt, so sehe ich gute Perspektiven für den Klassenerhalt".

Diese positive Haltung muss Purzner auch an den Tag legen um seine Mädels zu beruhigen. Denn auch die haben das "Damals" noch in Erinnerung - und zwar in keiner Guten.

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