Trotz Niederlage zum Auftakt: TVW-Trainerin Beate Przybilla sieht den passenden Einsatz

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Eine 23:26-Niederlage gab es zum Auftakt für die Handballdamen des TV Werne. Mit der Leistung war Trainerin Beate Przybilla zufrieden, mit der Anzahl an Gegentreffer in Hälfte zwei nicht.

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, 16.09.2019, 10:48 Uhr / Lesedauer: 2 min

Immer wieder ruft sie es laut durch die Halle: „Ruhig, macht ruhig!“ Beate Przybilla wird deutlich in ihren Ansagen in der Mitte der zweiten Halbzeit. Die Trainerin der Handballdamen des TV Werne hat das Gespür für die Situation. Der Bochumer HC hat soeben eine zweiminütige Strafe zu verkraften, die TVW-Damen spielen in Überzahl und sind in Ballbesitz. Doch die Handballerinnen schaffen es nicht, Ruhe in das Spiel hineinzubringen. Der anschließende Angriff wird nicht ruhig ausgespielt, die Überzahl nicht ausgenutzt. Stattdessen folgt ein hektischer Pass auf die rechte Seite, den die Gäste abfangen und im Tempogegenstoß zum Treffer umwandeln - in Unterzahl. Statt einen Anschlusstreffer zu erzielen, die Führung der Gäste zu verkürzen, gab es den Gegentreffer.

Es waren diese Möglichkeiten am Sonntagabend, die für den TV Werne da gewesen wären, um ins Spiel zurückzukommen gegen den Bochumer HC und ohne Niederlage in das erste Saisonspiel zu starten. Przybilla wirft ihren Schützlingen aber nichts vor. „Der Einsatz der Mädels ist auf jeden Fall passend“, sagt sie.

Während das Spiel noch in der ersten Halbzeit sehr ausgeglichen schien, es mit 10:10 in die Halbzeit ging, zogen die Gäste in Halbzeit zwei leicht davon. Spielten sich immer wieder eine Führung mit mindestens drei Treffern heraus.

Przybilla forciert ein bestimmtes Spiel

Przybilla haben viele Dinge überzeugt, die ihre Spielerinnen gezeigt haben: „Wir können viele Sachen umsetzen.“ Doch was fordert Przybilla von ihrer Mannschaft? „Das Spiel, was ich eigentlich forciere, ist hinten aus der Deckung heraus und den Ball schnell nach vorne zu spielen“, erklärt sie. Davon hat Przybilla bereits viele Ansätze am Sonntag gesehen: „Das ist in weiten Teilen und oft aufgegangen, dass wir relativ einfache Tore machen.“

Dennoch gab es auch Dinge, die noch nicht gepasst haben: Das war in der zweiten Halbzeit vor allem die Defensive. „In der zweiten Halbzeit haben wir 16 Tore kassiert, das ist ein bisschen viel. Da müssen wir gucken, dass wir noch mehr Sicherheit in der Deckung bekommen.“

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