Triathleten sprangen in die 17 Grad kalte Ems

WERNE Triathlonsport vom allerfeinsten konnte man am vergangenen Sonntag im Münsterland anschauen. Neben den Landesligisten startete auch erstmals die Triathlon-Bundesliga in Greven. Ein Wettkampf der Extraklasse war somit zu erwarten und den Zuschauern wurde von den 500 Teilnehmern auch viel geboten.

von Ruhr Nachrichten

, 23.07.2008, 17:47 Uhr / Lesedauer: 1 min
Diese vier Triathleten vertraten den TV Werne beim Grevener Triathlon: Sebastian Nieberg (v.l.) Marianne Stein, Jennet Struwe und Christian Blaha.

Diese vier Triathleten vertraten den TV Werne beim Grevener Triathlon: Sebastian Nieberg (v.l.) Marianne Stein, Jennet Struwe und Christian Blaha.

Neben dem Bonner Triathlon wird nur noch in Greven in einem Fluss geschwommen. Mit knapp 17 Grad war die Ems allerdings nicht sehr einladend. Aus Werne trauten sich trotzdem gleich 4 Athleten und Athletinnen in die kalten Fluten, die sie 750 m flussabwärts bringen sollten.

Großen Respekt bekam Jennet Struwe von allen Seiten gezollt, die dieses Wagnis ohne den bei Triathleten sehr beliebten Neoprenanzug wagte. Sie konnte aber durch eine starke Leistung im Wasser zeigen, dass sie diese "Schwimmhilfe" gar nicht nötig hat. Mit dabei auch Marianne Stein, Christian Blaha und Sebastian Nieberg, die am Ende ebenfalls froh waren ohne die erwarteten Regenschauer und Gewitter über die Strecke gekommen zu sein.

Marianne Stein musste noch einen Rutscher auf der 20 km langen Radstrecke verkraften, sprang aber nach einem kurzen Check wieder auf ihr Rad und fuhr ein beherztes Rennen. Für Sebastian Nieberg wäre der Wettkampf nach dem Rad fahren fast beendet gewesen. Ein heftiger Krampf in der Wade, ausgelöst durch die kühle Witterung, musste erstmal gelöst werden, bevor er sich auf die Laufstrecke machen konnte. Seine Laufzeit von 20:26 min für die selektiven 5 km durch die Grevener City ist entsprechend bemerkenswert.

Bester Werner war Christian Blaha, der schon die beste Schwimmzeit hatte und diesen Vorsprung auf dem Rad weiter ausbauen konnte. Das Laufen konnte er abschließend locker angehen lassen und schaffte einen sehr guten 33. Platz in diesem starken Teilnehmerfeld. Der Grevener Triathlon hat sich in seiner 2. Auflage zu einer veritablen Veranstaltung gemausert und man merkt den Organisatoren ihre Erfahrung aus früheren Duathlon-Veranstaltungen an.

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