Time to say Goodbye, Werner SC II

dzFußball-Rückblick

Nach dem Abstieg in die Kreisliga C löst sich die zweite Mannschaft des Werner SC nun auf.

Werne

, 23.06.2019 / Lesedauer: 3 min

In unserem Fußball-Rückblick schauen wir auf alle Teams der abgelaufenen Saison aus Werne und Herbern.

Werner SC II (Kreisliga B, Platz 15, 19 Punkte, 6 Siege, 1 Unentschieden, 23 Niederlagen, Abstieg)

Spiel der Saison: Der WSC II zeigte nur wenige gute Spiele in der vergangenen Saison. Hervorzuheben ist aber der 3:1-Erfolg des WSC über den VfL Senden II. Dort beherrschte der WSC den Tabellenvierten und lag bereits nach der ersten Halbzeit mit 3:0 vorne. Auch in der Rückrunde setzte es einen Überraschungserfolg gegen den Tabellenzweiten, VfL Wolbeck II. Hier setzte sich der WSC mit 4:3 durch.

Highlight der Saison: Das eine Highlight gab es wohl nicht bei der Werner Reserve angesichts des sportlich schlechten Abschneidens. Herauszuheben sind lediglich die Siege gegen den Zweiten, VfL Wolbeck II, und den VfL Senden II.

Wendepunkt der Saison: Der liegt wohl bei der 1:2-Niederlage der Werner am 13. Spieltag bei der Drittvertretung der DJK Wacker Mecklenbeck. Von da an holte der WSC satte zehn Spiele in Folge keinen Sieg mehr und landete folgerichtig auf einem Abstiegsplatz, auf dem der WSC bis zum Schluss der Saison stehen blieb.

Kuriosum der Saison: Das liegt am 23. Spieltag bei der 5:6-Niederlage des Werner SC II gegen Concordia Albachten II. Bis zur 86. Minute lagen die Werner in dem Spiel nämlich mit 5:3 vorne. Trotzdem schaffte es die Reserve noch innerhalb von nur sechs Minuten, das Spiel noch zu verlieren. In der Schlussphase lief alles schief, was schieflaufen kann.

Lowlight der Saison: Das war die deutliche 1:9-Niederlage des Werner SC II am 27. Spieltag gegen den Abstiegskonkurrenten vom SC Capelle. Mit einem Sieg hätten die Werner noch die Chance auf den Klassenerhalt wahren können. Stattdessen ließ sich die Elf vom SCC abschießen und stieg ab.

Der Spieler der Saison: Dustin Gorzalski. Der Linksaußen war immer da, wenn seine Mannschaft ihn brauchte. Er kämpfte auf der linken Seite und lief die Linie rauf und runter. Nicht zuletzt war er mit seinen sechs Toren der zweitbeste Torschütze seiner Mannschaft.

Die Maschine der Saison: War eindeutig Kapitän Niklas Whithworth. Er war aufgrund seiner Ausbildung bei der Bundeswehr nicht beim Training und reiste dennoch jedes Wochenende zum Spiel seiner Mannschaft an. So verpasste er nur wenige Spiele und spielte immer über die volle Distanz durch. Zur kommenden Saison wird Whitworth den WSC aber nach 15 Jahren verlassen und sich dem SuS Oberaden anschließen (wir berichteten).

Das sagt der Trainer: „Uns hat zum Ende hin einfach die Qualität gefehlt, um in der Liga zu bestehen. Es hatte sich schon im Saisonverlauf abgezeichnet, wohin die Reise gehen wird“, sagte Wernes Trainer Henrik Schmidt nach dem Abstieg.

Die Saison als Song: „Time to say Goodbye“ von Sarah Brightman und Andrea Bocelli. Die gesamte Spielzeit des WSC glich einer Abschiedstournee. Mit einem kleinen Kader und ziemlich schwachen Leistungen verabschiedeten sich die Werner aus der Kreisliga B. Der Abstieg war lange vorherzusehen. Die Mannschaft ist zur kommenden Spielzeit aufgelöst worden.

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