Sven Freitag fehlt dem SV Herbern länger als gedacht

dzFußball

Eigentlich hatte Sven Freitag schon wieder mit dem Einstieg ins Training geliebäugelt. Doch fortwährende Knieschmerzen änderten das. Nun gibt es eine Prognose über die Ausfallzeit.

Herbern

, 29.08.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ende April hatte sich Sven Freitag noch optimistisch geäußert. Nach seiner Verletzung aus dem Deuten-Spiel im Dezember sei er um eine Operation herum gekommen. Mit dem Laufen habe er bereits wieder angefangen, auch bis zum Training mit der Mannschaft sollte es nicht mehr allzu lange dauern. Nun ist aber alles anders.

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„Sven hat zwar mit dem Laufen angefangen - hatte dabei aber immer wieder Schmerzen“, berichtet Trainer Benjamin Siegert. „Dann hat er es immer wieder versucht - es wurde aber nicht besser. Nach einem MRT-Termin gab es dann eine Diagnose.“

Eine Operation war notwendig für Sven Freitag

Und die hieß: Operation dringend notwendig. „Es konnte niemand genau sagen, was kaputt war - das wussten die Ärzte erst im OP“, berichtet Siegert. Dort stellte sich dann heraus: Sven Freitag wird den Herbernern wohl deutlich länger fehlen als gedacht. Der Meniskus des Keepers war gerissen.

Eine genaue Prognose zur Ausfallzeit des Torhüters gibt es aktuell noch nicht. Benjamin Siegert sagt aber: „Wir wollen dem Jungen jetzt auch genug Zeit geben, um wieder richtig gesund zu werden. Deswegen rechne ich leider nicht damit, dass er in diesem Jahr nochmal für uns aufläuft.“

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Damit wird die eigentlich komfortable Situation im Tor beim SV Herbern doch ein wenig heikler. Zwar hat der Landesligist mit Jens Haarseim und Leonhard Fenker noch zwei starke Keeper auf dieser Position zur Verfügung, die beide aktuell nicht angeschlagen sind.

Allerdings: Auch Jens Haarseim hat nur wenige Trainingseinheiten in der Vorbereitung absolvieren können. „Jens ist gerade mitten in seinem Master und hat deshalb viel zu tun“, berichtet Benjamin Siegert. „Deswegen sind wir jetzt weitestgehend mit Leo als einzigem Torwart in die Vorbereitung gegangen.

Und auch Joe Breloh, der als Feldspieler schon einmal Vertretung im Tor gemacht hatte, komme natürlich nicht in Frage. „Joe will ja auch gar nicht ins Tor“, sagt Siegert mit einem Schmunzeln. „Dafür haben wir ihn ja auch nicht geholt, der soll lieber vorne die Tore machen.“

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