SV Stockum: „Wir waren nur durch einen Elfmeter zu bezwingen“

Fußball-Kreispokal

Enttäuschung sieht anders aus. Obwohl der SV Stockum am Mittwoch im Pokal die Segel streichen musste, sah Trainer Jürgen Welp nur wenig Anlass für Enttäuschung.

Cappenberg

, 09.09.2020, 22:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schied mit dem SV Stockum aus dem Kreispokal aus: Trainer Jürgen Welp.

Schied mit dem SV Stockum aus dem Kreispokal aus: Trainer Jürgen Welp. © Helga Felgenträger

Die Pokalsaison ist für den A-Ligisten SV Stockum beendet. Die Stockumer unterlagen TuRa Bergkamen am Mittwochabend in der zweiten Runde des Fußball-Kreispokals mit 0:1. Stockums Trainer Jürgen Welp war dennoch nicht enttäuscht. Denn der SVS hatte sich ordentlich gekauft.

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„Wir waren nur durch einen Elfmeter zu bezwingen“, sagte Welp nach Spielschluss. Der Treffer des Abends fiel nach 76 Minuten vom Elfmeterpunkt. Nils Rataj verwandelte den Elfmeter - für Stockums Übungsleiter war es ein „Kann-Elfmeter“, aber keinesfalls ein „Muss-Strafstoß“, als ein Stockumer einen Bergkamener im Strafraum tackelte. Der Schiedsrichter zeigte trotzdem auf den Punkt. Andreas Betke im Stockumer Tor war bei dem Schuss chancenlos.

Welp aber lobte seine Elf: „Wir haben uns wirklich gut verkauft.“ Vor allem defensiv habe seine Mannschaft gut gestanden und kaum etwas zugelassen. Die Gäste aus Bergkamen machten ihrerseits die Fronten zu - nach vorne ging bei den Stockumer daher nichts. Welp zählte nicht eine Torchance für seine Mannschaft auf: „Wenn der Elfmeter nicht gewesen wäre, wäre das Spiel 0:0 ausgegangen.“ Die Niederlage sei schade, aber verkraftbar. „Darauf können wir super aufbauen“, sagte Welp.

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