SV Stockum gastiert am Sonntag bei heimschwacher Reserve der SG Bockum-Hövel

Fußball-Kreisliga A

„Endlich mal wieder ein Gegner aus dem unteren Tabellendrittel“, meint Stockum-Trainer Zakaria Slimani. Die Vorfreude ist trotz Personalsorgen groß vor dem Duell mit der SG Bockum-Hövel II.

von Marcel Schürmann

Stockum

, 27.04.2019 / Lesedauer: 3 min
SV Stockum gastiert am Sonntag bei heimschwacher Reserve der SG Bockum-Hövel

Ilias Baaka (r.) und der SV Stockum geben ihre Visitenkarte am Sonntag beim Kellerkind Bockum-Hövel II ab. © Matthias Kerk

Das vergangene Spiel brach Stockums Gegner vor gut zwei Wochen ab. Weil Herringens Trainer mit der Schiedsrichterleistung nicht einverstanden war, holte er seine Spieler vom Platz. „Ich persönlich halte da gar nichts von. Dann hätte ich in den letzten Wochen des Öfteren nach fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen Spiele abbrechen können. Ohne Herringens Trainer zu nahe treten zu wollen, aber da hat er überreagiert“, hat SVS-Coach Zakaria Slimani auch mit ein wenig Abstand kaum Verständnis für die Entscheidung der Herringer.

Slimani warnt vor der SG

Gegen die SG Bockum-Hövel II würden Slimani und der SV Stockum dann schon ganz gerne mal wieder 90 Minuten durchspielen. „Endlich spielen wir mal wieder gegen einen Gegner aus dem unteren Tabellendrittel. Nichtsdestotrotz: Die können den Ball laufen lassen und haben keine schlechte Mannschaft“, warnt Slimani vor den Hammern, die von ihren zehn Heimspielen allerdings erst eines gewannen und neunmal das Nachsehen hatten. Eine Festung ist das Adolf-Brühl-Stadion in dieser Saison wahrlich nicht. Aber dennoch, Slimani hat Ende März das Heimspiel der SG gegen TuRa Bergkamen verfolgt: „Da haben sie ein super Spiel gemacht und sogar zur Pause geführt. Am Ende haben zwar 3:4 verloren, aber das sollte uns Warnung genug sein“, so Slimani.

Stockum pfeift aus dem letzten Loch

Dazu kommen beim SVS die nicht enden wollenden Personalsorgen. So schlimm wie jetzt sah es bei den Stockumern lange nicht aus. Slimani: „Wir müssen zusehen, wie wir am Sonntag elf gesunde Spieler auf den Platz bringen. Wir haben zig Angeschlagene, dazu kommen zwei, drei Spieler, die beruflich verhindert sind.“ Zuletzt hatte Slimani die Hoffnung, dass nach der Osterpause einige Spieler zurückkehren würden, doch die Lage habe sich sogar noch verschlimmert. Zuletzt trainierte Slimani mit gerade mal neun Spielern. „Es kommen immer mehr Ausfälle dazu. Aber wir wollen nicht jammern, denn wir haben ein gutes Punktepolster und sollten mit den Abstieg nichts mehr zu tun haben. Egal, wer auf dem Platz steht - wir können befreit aufspielen“, nimmt Slimani ein wenig Druck von seiner Mannschaft. Dennoch erwartet er ein kampfbetontes Spiel. „Wir wollen dagegenhalten und es spielerisch lösen“, hat sich Slimani bereits einen Matchplan für die Partie am Sonntag, 28. April (12.30 Uhr, Römerstr. 2, 59075 Hamm), zurechtgelegt.

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