SV Herberns Reserve dreht 0:2-Rückstand - und siegt dank Robin Krysiak

Fußball: Kreisliga A

Robin Krysiak ist bei Herberns Aufholjagd in Aasee der Mann des Spiels. Der Stürmer ist an allen vier Toren direkt beteiligt – er trifft doppelt und bereitet die anderen Treffer vor.

von Marcel Schürmann

Herbern

, 08.12.2019, 21:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
SV Herberns Reserve dreht 0:2-Rückstand - und siegt dank Robin Krysiak

Sebastian Adamek (l.) bewahrte den SVH vor einem höheren Rückstand. Am Ende gewannen die Blau-Gelben in Aasee nach 0:2-Rückstand noch mit 4:3. © Tina Nitsche (A)


Die Fußballer des SV Herbern II haben am Sonntagabend eine furiose Aufholjagd hingelegt. Das Team von Daniel Heitmann lag gegen die Zweitvertretung des SV BW Aasee nach 18 Minuten bereits mit 0:2 hinten. Robin Krysiak mit einem Doppelpack sowie Mirco Kortendick und Robin Schmitt drehten die Partie aber zugunsten der SVH.

Kreisliga A2 Münster
BW Aasee II - SV Herbern II 3:4 (2:1)

Der SV Herbern kam wahrlich schlecht rein ins Spiel. Nach eigener Ecke lief die Mannschaft in einen Konterangriff, den die Gastgeber zur 1:0-Führung nutzten (10.). Nur acht Minuten später jubelten erneut die Platzherren. Wieder zeigte sich Herberns Hintermannschaft bei einem Konter nicht sattelfest (18.).

In der Folge hätte Aasee durchaus auf 3:0 stellen können, doch SVH-Keeper Sebastian Adamek hielt seine Mannen mit seinen Paraden weiter im Spiel. „Ein drittes Gegentor hätte uns wahrscheinlich den Zahn gezogen“, wusste auch Herbern-Coach Daniel Heitmann.

Der SVH wachte erst nach 35 Minuten auf, presste ab diesem Zeitpunkt früher. Nach einer Ecke traf Robin Krysiak zum Anschlusstreffer (42.). „Vor der Pause war dieses Tor natürlich extrem gut“, so Heitmann. Seine Mannschaft legte im zweiten Durchgang den Fokus aufs Pressing, was sich auszahlen sollte. Aasee kam kaum noch aus der eigenen Hälfte raus.

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Nach einer schönen Kombination legte Krysiak quer und Mirco Kortendick brauchte nur noch zum Ausgleich einschieben (50.). Die Herberner Führung steuerte dann wieder Krysiak bei, der Aasees Keeper umkurvte und seinen Doppelpack schnürte. Auch beim 4:2 war Krysiak wieder direkt beteiligt. Er blockte einen Pass des Aasee-Keepers, der Ball sprang vor die Füße von Robin Schmitt, der zum 4:2 traf (71.).

Entschieden war die Partie allerdings noch nicht. Mit der einzigen Torchance im zweiten Durchgang traf Aasee zum 4:3-Endstand (85.). „Danach haben wir aber nichts mehr zugelassen. Aufgrund unserer Dominanz war es ein verdienter Sieg“, so Heitmann abschließend.

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