SV Herbern II spielt in einer erneuerten Liga: „Das kommt uns entgegen“

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In der kommenden Saison wird es im Kreis Münster drei statt zwei Kreisligen geben. Für den SV Herbern II hat sich nicht viel geändert - dennoch hat die neue Liga große Vorteile.

Herbern

, 23.06.2020, 12:05 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es war schon eine kleine Überraschung: In einer Videokonferenz mit Vereins- und Pressevertretern verkündete Norbert Krevert, der Vorsitzende des Fußballkreises Münster, dass es in der kommenden Saison drei statt zwei A-Ligen geben wird. Das hat auch für den SV Herbern II Konsequenzen.

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Die Mannschaft von Trainer Daniel Heitmann wird zwar auch in der kommenden Saison in der Kreisliga A2 an den Start gehen. Die umfasst aber statt 16 nur noch zwölf Mannschaften. Teams wie Havixbeck und Hohenholte verlassen die Liga, dafür kommen die Mannschaften aus Warendorf und Ottmarsbocholt hinzu. Weiterhin steigen zwei Teams aus der Staffel am Ende der Saison ab.

„Ganz viel hat sich für uns ja nicht geändert“, resümiert Dominik Reher die neue Staffel. „Was für uns natürlich schön ist: Die Teams, die weiter weg sind, fliegen raus aus der Liga, und dafür kommen Mannschaften aus der Region wie Ottibotti und Hiltrup dazu. Das ist natürlich angenehm für uns.“

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Auch Daniel Heitmann sieht die neue Staffel in erster Linie als positiv an. „Uns kommt das sicherlich erstmal entgegen“, sagt der Trainer. „Gerade aufgrund des Altkreises Lüdinghausen haben viele Spieler schon in der Jugend gegeneinander gespielt.“

Wie stark die neue Staffel sein wird, kann Daniel Heitmann bisher noch nicht einschätzen. „Das ist aktuell noch schwierig zu sagen. Ich bin nicht Bange davor und denke schon, dass es uns schlechter hätte treffen können“, so der Trainer der Reserve.

Es gibt allerdings einen Knackpunkt für die Herberner. „Es werden ja denke ich trotzdem zwei Mannschaften mindestens absteigen. Das ist bei zwölf Teams dann auch was anderes als bei 16. Da müssen wir auf jeden Fall dann unsere Leistung zeigen.“

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Zwei Mannschaften hat Daniel Heitmann für die kommende Saison bereits auf dem Zettel: „Ich denke, dass Selm sich sicherlich noch gut verstärken wird. Und Mecklenbeck war ja in der vergangenen Saison schon sehr stark, die sind natürlich auch jetzt nicht zu unterschätzen.“

Allerdings ist Dominik Reher auch voll des Lobes für die eigene Mannschaft: „Unsere Zweite hat ihre Sache in der letzten Saison auch richtig gut gemacht, vor allem nach dem Umbruch. Das ist wirklich super gelaufen und daran wollen wir natürlich anknüpfen.“

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