Staffeltag: Bezirksliga-Vize in Relegation

KREISGEBIET Der Fußball-Staffeltag der Bezirksliga 8 beim Meister VfK Weddinghofen brachte eine große Überraschung mit sich. Die Vereine, unter ihnen der SV Herbern und der SV Südkirchen, bekommen es in dieser Saison mit einer neuen Aufstiegsregelung zu tun.

von Ruhr Nachrichten

, 30.07.2008, 15:48 Uhr / Lesedauer: 2 min
Klaus-Peter Richarz, kommissarischer Staffelleiter der Bezirksliga 8.

Klaus-Peter Richarz, kommissarischer Staffelleiter der Bezirksliga 8.

Lammfromm zeigte sich dagegen der SV Brackel. Mit nur einer Roten Karte waren die Dortmunder die fairste Mannschaft. Die Schiedsrichter zeigten insgesamt 34 Mal die rote Karte und 70 Ampelkarten in der abgelaufenen Saison. 480 Spieler wurden in der letzten Saison eingesetzt. Während Westfalia Wickede mit 22 Spielern auskam, benötigte Absteiger SG Holzwickede mehr als die doppelte Zahl, nämlich 46. Insgesamt wurden 754 Tore erzielt. Richarz ging zudem noch einmal auf die Ungereimtheiten hinsichtlich des 26:0-Sieges am vorletzten Spieltag von Weddinghofen gegen Gurbet Spor Bergkamen ein. Der Schiedsrichter habe ih versichert, dass alles sportlich fair abgelaufen sei, der Gegner lediglich über nicht über die nötige Klasse für die Bezirksliga verfügt habe. Verfolger Westfalia Wickede hatte nach diesem Kantersieg Einspruch gegen die Spielwertung eingelegt.

Möglicherweise wird Manfred Schlieper, der sich auf dem Wege der Besserung befindet, die Staffelleitung im Laufe der neuen Saison von dem kommissarisch tätigen Klaus-Peter Richarz wieder übernehmen. Deshalb war auch der Punkt „Wahl eines Staffelleiters“ von der Tagesordnung gestrichen worden. Manfred Zakrzewski (Selm, Union Lüdinghausen), Vorsitzender der Bezirksspruchkammer Hellweg, musste in der vergangenen Saison elf Fälle aus der Staffel 8 behandeln. Ihn ärgerte vor allem das Nichterscheinen von Beschuldigten und Zeugen vor der Kammer. „Das Internet ist in Passfragen nicht immer verlässlich. Wenn der Pass nicht vorliegt, sollte der Spieler am besten nicht eingesetzt werden“, riet Zakrzewski den Vereinen. 

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