Spitzenleistungen machen den Aufstieg greifbar

Triathlon: Wasserfreunde

Als Tabellenführer mit hauchdünnem Vorsprung auf Platz zwei sind die TV Werne 03 Wasserfreunde am Wochenende nach Steinbeck gereist. Dort fand das dritte von insgesamt vier Ligarennen in der Verbandsliga statt. Das Werner Quartett konnte den Wettkampf nutzen und aus einem knappen einen komfortablen Vorsprung auf Platz zu machen.

WERNE

20.06.2017, 17:03 Uhr / Lesedauer: 2 min
Spitzenleistungen machen den Aufstieg greifbar

Das Werner Triathlon-Team mit (v.l.) Stefan Naber, Kamil Jablonski, Michael Hörsken, Stephan Morawskihat in Steinbeck herausragend abgeschnitten.

Auf dem Programm standen 1,5 Kilometer Schwimmen im Mittellandkanal, 42 Kilometer Radfahren auf anspruchsvoller Strecke und ein abschließender 10 Kilometerlauf am Kanalufer. Die erste Mannschaft der Werner Triathleten bestand am Sonntag aus Kamil Jablonski, Stephan Morawski, Michael Hörsken und Stefan Naber. Jablonski und Morawski feierten einen Doppelsieg. Hörsken landete unter den Top Ten. Naber fiel in der Ergebnisliste ab, was aber nichts am Teamsieg der Werner änderte. „Es war ein geiler Wettkampf und im Rennen lief es einfach für uns“, fasste Jablonski zusammen.

Die Leistungen des Lüners sind umso höher zu werten, bedenkt man, dass er erst seit knapp einem Jahr Triathlet ist. Polizeikollege Michael Hörsken überredete damals Jablonski zu einem Start beim Münster Triathlon. Mit Crossrad und ohne Neoprenanzug ging er ins Rennen, schnitt trotz fehlender Ausrüstung beachtlich ab. Mittlerweile ist Jablonski der Star der Mannschaft. Im zweiten Jahr wird man unter Triathleten noch als „Rookie“, als Frischling, bezeichnet. Allerdings hat er bereits sein zweites Rennen gewonnen.

Jablonski riss Rennen an sich

Im nassen Element kamen alle vier Wasserfreunde gut klar, kamen wie so oft im Mittelfeld liegend aufs Rad. Die Radstrecke mit knapp 350 Höhenmetern und drei 10-prozentigen Anstiegen kamen den extrem guten Radfahrern entgegen. Die besten drei Radzeiten des Tages kamen von den Werner Triathleten Jablonski, Morawski und Hörsken. Mit der Leistung auf den Zeitfahrmaschinen mit Durchschnittsgeschwindigkeiten zwischen 38 und 40 km/h arbeiteten sich alle drei im Feld nach vorne.

Die letzte Herausforderung stellte die fast schattenfreie Laufstrecke bei 29 Grad am Kanal. Morawski und Jablonski setzten sich an die Spitze, liefen einen Schnitt unter vier Minuten pro Kilometer mit einer Geschwindigkeit von 15 km/h bei den warmen Temperaturen. 1,5 Kilometer vor dem Ziel riss Jablonski das Rennen an sich, verschärfte das Tempo und ging an seinem Werner Mitstreiter vorbei.

Noch ein Rennen

Mit einer halben Minute Vorsprung lief Kamil Jablonski als Gesamtsieger nach 2:08 Stunden ins Ziel. Stephan Morawski musste sich nur seinem Mannschaftskammeraden geschlagen geben. Michael Hörsken legte konstante Leistungen hin, kam auf Rang sechs ins Ziel. Stefan Naber fiel etwas ab, biss sich aber ins Ziel. Sein 46. Platz änderte nichts daran, dass die Mannschaft im Gesamtergebnis auf Teamplatz eins landete. Beim letzten Ligarennen am Sonntag, 27. August, in Riesenbeck können die Wasserfreunde den Aufstieg in die Oberliga klar machen.

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