So haben die Handballerinnen und Handballer des TV Werne gespielt

Handball

Die Herren des TV Werne besiegen die immer noch sieglose Reserve des VfL Brambauer mit einem 36:25-Heimerfolg. Die TVW-Frauen fegten den Tabellenzweiten aus der eigenen Halle.

von Marcel Schürmann

Werne

, 03.11.2019, 21:43 Uhr / Lesedauer: 2 min
So haben die Handballerinnen und Handballer des TV Werne gespielt

Die Handballer des TV Werne besiegten die Reserve des VfL Brambauer mit 36:25. © Döring (A)

Bezirksliga Hellweg
TV Werne - VfL Brambauer II 36:25 (17:9)

Mehr Konzentration beim Abschluss und eine bessere Deckung – das forderte Axel Taudien, Trainer des Handball-Bezirksligisten TV Werne, vor dem Spiel gegen den VfL Brambauer II von seinen Spielern. Und seine Mannen setzten es perfekt um. „Es hat alles geklappt, was wir uns vorgenommen haben. Es lief wirklich sehr gut“, sagte Taudien nach dem 36:25-Erfolg gegen Brambauer.

„Wir haben es direkt von Anfang an besser gemacht, was am Mittwoch noch schiefgelaufen ist, haben hinten gut gestanden und uns gegenseitig geholfen“, so Taudien weiter. „Klar, wir haben auch noch die eine oder andere Chance liegengelassen. Im Großen und Ganzen war das aber eine geschlossene Mannschaftsleistung und ein verdienter Sieg.“

Nach einem starken Beginn baute der TVW seine Führung immer weiter aus und führte zur Pause bereits mit 17:9. Zwischendrin schlich sich im zweiten Spielabschnitt zwar ein wenig der Schlendrian ein im Werner Spiel, „doch danach haben wir es direkt wieder besser gemacht und den alten Abstand wieder hergestellt“, sagte Taudien.

Trotz geringer Trainingsbeteiligung in den vergangenen Wochen, half Fabian Schüttpelz bei den Wernern aus und machte seine Sache gut. Taudien: „Fabian hat ein paar Tore gemacht und hinten sicher gestanden.“ Auch Jonas Ganswind aus der zweiten Mannschaft unterstützte den TVW als Torwart für den fehlenden Fabian Rensmann. „Wir haben den Vorteil, dass wir einen 18er-Kader haben“, meinte Taudien, „da können wir etwaige Ausfälle immer sehr gut kompensieren.“

Am kommenden Wochenende reist der TVW zum Tabellennachbarn nach Ennigerloh. „Die sind sehr heimstark – auch wenn sie wegen Verletzungssorgen schon zwei Heimspiele verloren haben. Es waren gegen sie immer Duelle auf Augenhöhe“, warnte Taudien schon eine Woche im Vorfeld vor dem kommenden Gegner.

Der Coach rechnet damit, dass bis zum Spiel am Samstag einige Verletzte wieder in den Kader des TV Ennigerloh zurückkehren. Zuletzt sei es laut Taudien immer so gewesen, dass das Team gewann, das „den besseren Tag“ erwischte.

TV Werne: Ganswind, Wulfert – T. Schüttpelz, Gröblinghoff, Berg, Leidecker, Hüttemann, Brocke, Jäger, T. Strunck, Drees, F. Strunck, Schneider, F. Schüttpelz

Landesliga 3, Frauen
TuS Oespel-Kley - TV Werne 20:30 (7:19)

Die Handballerinnen des TV Werne haben am Sonntagnachmittag ihren zweiten Saisonsieg eingefahren. Damit war vor dem Spiel so nicht zu rechnen. Dass sich die Przybilla-Sieben am Ende sogar mit zehn Toren Unterschied durchsetzen würde, sorgte selbst bei der Trainerin des TVW für Verwunderung: „Damit war nun wirklich nicht zu rechnen.“

Den Beginn gestalteten beide Teams sehr ausgeglichen. Oespel-Kley führte nach wenigen Minuten noch mit 4:3, doch dann begann der Sturmlauf der Wernerinnen. „Wir haben zehn Tore in Folge gemacht und Oespel-Kley hat über eine Viertelstunde lang kein Tor geschossen. Ich habe den Gegner mal gesehen und muss sagen: Sie sind ganz schön hinter ihren Möglichkeiten geblieben“, staunte Przybilla.

Mit dem 13:4 gab es schon eine frühe Vorentscheidung. „Wir haben es in dieser Phase sehr gut gemacht, das Umschaltspiel lief bei uns sehr gut und auch die Deckung stand sicher. Dadurch war Oespel-Kley sehr verunsichert, weil bei uns fast alles und bei ihnen nichts geklappt hat“, so Przybilla weiter.

„Nie gefährdeter Sieg“

Auch den zweiten Spielabschnitt dominierten die Gäste, die den zweiten Durchgang ebenfalls mit zwei Toren gewannen. „Es war nie eng und ein nie gefährdeter Sieg“, so das abschließende Fazit der Trainerin.

TV Werne: Kalwey, Leder – Schindelbauer (4), Schöpper (3), Drohmann (4), Stengl (2/1), Buschmann (8), Siebels, Jandt, Przybilla (9), X. Majchrzak, A. Majchrzak, Nordlohne

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