SG Selm besiegt GS Cappenberg - Alle Ergebnisse auf einen Blick

Fußball-Kreisliga LH

Die SG Selm hat nicht unverdiegt drei Punkte gegen GS Cappenberg eingefahren. Am Ende hieß es 3:2 für die Selmer. Alle Ergebnisse vom 24. Spieltag der Lüdinghausener Kreisliga A und kurze Spielberichte finden Sie hier.

KREISGEBIET

von Markus Großmann

, 30.03.2014, 18:09 Uhr / Lesedauer: 5 min
Zweikampf zwischen Christian Voßschmidt und Tobias Schwartz.

Zweikampf zwischen Christian Voßschmidt und Tobias Schwartz.

Witthoff - P. Ulrich, Göke, Oguz, Suer, Dresken, D. Ulrich (82. Möllenbrink), Schwegler, Scharen (70. Markowski), Voßschmidt (85. Kämper) und Pieper.

Logemann - Lippke, Kaspareit, Farinde, Jesella, Moltrecht, Pestinger, (46. Stiens), Osmolski (76. Albers), Zentgraf (57. Ressemann), Wiesmann und Schwartz.

1: 0 (14./Foulelfmenter) Scharen, 2:0 (28.) Oguz, 2:1 (58.) Stiens, 3:1 (83.) Schwegler, 3:2 (84.) Farinde

rote Karte für Manuel Göke (90+4)  

 

Die Gäste begannen quirlig, ackerten viel und hechelten jedem Ball hinterher. Vinnum hatte seine Mühen, das Spiel aufzubauen. Chancen hatten aber trotzdem zunächst die Hausherren. Zweimal Fatih Cengiz (6./9.) und Helmut Stolzenhoff (15.) scheiterten am glänzend aufgelegten Jens Haarseim im Borker Tor. Mindestens einen Treffer hätte Vinnum erzielen müssen in dieser Anfangsphase. Kurze Zeit später jubelte aber der Gast. Daniel Berger traf nach 18 Minuten direkt per Freistoß und ließ Tormann Christopher Mayr keine Abwehrchance. Zehn Minuten später hieß es dann sogar 2:0 für den Polizeisportverein. Daniel Berger setzte Janis Drees in Szene, der sich durch die Vinnumer Abwehrreihen hindurch tankte. Schließlich überwand er auch noch Mayr und bejubelte sein tolles Tor mit seinen Mitspielern an der Eckfahne. Vinnum versuchte zu antworten, fand aber gegen bissige Borker kaum Räume. Die Kreativität blieb so auf der Strecke und Top-Torjäger Fatih Cengiz konnte nicht wie sonst in Szene gesetzt werden.

Nach der Pause zogen sich die Borker zurück und lauerten auf Konter. „Wir mussten uns zurückziehen, das gab auch die Personalie gar nicht anders her“, sagte Borks Coach Peter Poslednik, der fast nur Defensivmänner auf der Bank hatte. Trotz der defensiven Taktik kam Vinnum zum Abschluss. Nachdem Haarseim abermals einen tollen Schuss von Fatih Cengiz parierte, reagierte Murat Cengiz schneller als die Borker Hintermannschaft und traf zum 1:2 (50.). Jetzt witterte Vinnum die Chance auf den Ausgleich, doch die Borker Taktik ging auf. Ein bisschen Glück half bei den Borkern aber auch noch mit. Denn nachdem Stefan Olfens (66.) an Jens Haarseim scheiterte, hatte Ali Cengiz (74.) wenige Minuten später auch noch mit einem Lattenkracher Pech. Dafür hatte der Gastgeber aber zehn Minuten vor Schluss Glück, als Bork fahrlässig mit seinen Konterchancen umging. Daniel Berger hätte im Alleingang das Spiel entscheiden müssen. Zwei große Chancen ließ er aber liegen. Zunächst parierte Mayr stark (80.), danach knallte Berger den Ball knapp am Gehäuse vorbei (82.). Dennoch ging Bork als Sieger vom Platz.

Mayr – Benecke (46. Quante), Niermann, A. Cengiz, Olfens, Rosowski (34. Wessels), Stolzenhoff, Kwiatkowski, Paluskiewicz, F. Cengiz, M. Cengiz.

Haarseim – Zander (85. Eilers), Monno, Rosengart, Heisig, Drees (51. Poslednik), Lammers, Koch, Böcker, Brand (80. Wüllhorst), Berger.

0:1 Berger (18.), 0:2 Drees (28.), 1:2 M. Cengiz (50.).  

 

Die Olfener waren in der ersten Hälfte klar überlegen, ließen Ball und Gegner laufen, verpassten aber oft den Pass in die Spitze. SuS-Trainer Michael Brüggemann meinte daher nach dem Spiel. „Wir haben mit zu wenig Risiko gespielt.“ Kam der Ball mal schnell in die Spitze, gab es sofort Möglichkeiten für den SuS. Doch Christian Koslowski per Kopf an den Außenpfosten und zwei Mal Marvin Böttcher verpassten die Führung. In der 16. Minute klingelte es dann aber im Union-Kasten. Böttcher sprang bei einer Ecke am höchsten und nickt unbedrängt ein. Das Tor gab dem Olfener Spiel aber keinen Schub. Bis zum Pausenpfiff spielte sich nichts mehr vor dem Union-tor ab.

Nach dem Seitenwechsel kam Union wie verwandelt aus der Kabine. Drei Spieler, die zuvor in der Dritten gespielt hatten, komplettierten den Kader. Die Räume wurden noch enger gemacht und die Gäste trauten sich auch mal nach vorne. Der Ausgleich entsprang aber einer Standardsituation. Niklas Tenberge verwandelte einen Freistoß aus gut 25 Metern zum 1:1. Wer weiß, wie das Spiel ausgegangen wäre, hätte Union direkt nach dem Ausgleich die große Möglichkeit zur Führung genutzt. Christian Brüse konnte aber gerade noch den schussbereiten Mirko Lips stoppen. Zittern war also angesagt, Union spielte keinesfalls mehr wie ein Tabellenschlusslicht. Olfen blieb weiterhin oftmals planlos. Der erste gute Angriff seit dem 1:0 führte dann auch zur abermaligen Führung. Alexander Hellmich flankte scharf nach innen und Koslowski drückte den Ball direkt über die Linie. In der Schlussminute hätten sich die Gäste aber fast noch für ihre couragierte Leistung belohnt, doch Masar Musiqi schoss den Ball unbedrängt über das Tor. So kam der SuS mit einem blauen Auge davon. 

Milewczyk – Schrey, Köster, Hellmich, Brüse, Brüggemann (50. D. Böttcher), Kütemann, Kleischmann (50. Achtenberg 83. Müller), M. Böttcher, Middeke

Kieslich – Bartsch, Schwenke, Lips, Tenberge (82. Klapproth), Wagner, Tennhoff (46. Musiqi), Juerling, Rabitsch, Gückel, Moll.

1:0 M. Böttcher (16.), 1:1 Tenberge (52.), 2:1 Koslowski (70.).  

Das Spiel war gerade angepfiffen da vertändelte Herberns Felix Hölscher den Ball auf der linken Abwehrseite und Südkirchens Stürmer Simon Schwert luckste ihm den Ball ab. Nach einem Sprint bugsierte er den Ball mustergültig in die Mitte; dort stand Simon Närdemann frei vor Herbern Torhüter Sebastian Adamek und erzielte die schnelle Führung für die Gastgeber nach gerademal 40 Sekunden. In der Folgezeit neutralisierten sich beide Mannschaften im Mittelfeld. Erst kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit erspielten sich beide Mannschaften wieder Tormöglichkeiten, aber weder Fernando Manfredi auf Südkirchener noch Michael Aschhoff und Tom Brinkmann auf Herberner Seite konnten den Ball über die Linie schießen.

Nach dem Wechsel spielte sich das Spiel hauptsächlich in der Herberner Hälfte ab. „Wir waren heute einfach zu passiv und ich bin einfach ratlos“, sagte ein sichtlich unzufriedender Herberner Coach Timy Schütte nach der Partie. Nach einer knappen Stunde gab es dann die erste Möglichkeit von vielen in der zweiten Hälfte für die Hausherren, als Närdemann knapp vergab. Nun vergaben die Gastgeber reihenweise Chancen zur Entscheidung, durch Manfredi und Schwert, die am guten Herberner Torwart Adamek verzweifelten. Sechs Minuten vor dem Ende dann die Entscheidung für den SV Südkirchen. Nach einem Konter über Manfredi und Närdemann brauchte Simon Schwert den Ball nur noch über die Linie zum 2:0 Endstand befördern. „Der Sieg heute war sehr wichtig, wir haben es nur versäumt den Sack eher zu zumachen. Wichtig war auch das heute mal hinten die Null stand“, sagte Südkirchens Trainer Klaus „Pille“ Lohmann überglücklich nach der Partie.

Pirih - de West, Löchter, Schmidt (52. Muck), Närdemann, Kinne (62. Gürenates), Schwert (85. Lübke), Aksoy, Zentgraf, Manfredi, Hügemann.

S. Adamek - S. Aschoff, Schlupp, Hölscher, Temmann, Nathaus, Bußkamp (62. Schwertmann), Lohmann (75. Heitmann), M. Aschoff, Overs (46. Sennekamp), Brinkmann.

1:0 Närdemann (1.), 2:0 Schwert (84.)

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