Schweizer Taschenmesser des SV Herbern: Kapitän Philipp Dubicki kann mehr als „nur“ verteidigen

dzFußball-Landesliga

Am Sonntag startet der SV Herbern gegen die SG Borken in die Rückrunde der Fußball-Landesliga. Im Hinspiel brachte Philipp Dubicki die Blau-Gelben in Führung - der Kapitän übernimmt Verantwortung.

Herbern

, 14.02.2020, 17:34 Uhr / Lesedauer: 2 min

Seine Hauptaufgabe beim SV Herbern ist eigentlich das Verhindern von Toren. Philipp Dubicki hält bei den Blau-Gelben als Innenverteidiger zumeist den Abwehrverbund zusammen. Doch nicht nur im Hinspiel der Fußball-Landesliga gegen die SG Borken, gegen die der SVH an diesem Sonntag (15 Uhr, Rasenplatz, Siepenweg, Ascheberg) in die Rückrunde startet, hat der 25-Jährige bewiesen, dass er mehr kann als das. Dubicki ist flexibel einsetzbar und hat auf dem Fußballfeld schon auf fast allen Positionen Erfahrung sammeln können - das Schweizer Taschenmesser des SV Herbern.

Im Hinspiel gegen die Borkener (2:2) brachte Dubicki seine Mannschaft in der 39. Minute vom Elfmeterpunkt in Führung. Doch der Herberner Kapitän übernimmt nicht nur bei Strafstößen Verantwortung und entwickelt Torgefahr. „Ein, zwei Chancen pro Spiel bekomme ich schon“, berichtet der 25-Jährige, der bei Standartsituationen im Angriff den Weg in den brenzligen Bereich sucht. „Klar ist es bei Ecken und Freistößen schwierig, viele Tore zu schießen. Es gab aber auch mal Zeiten, da habe ich fünf Tore in einer Saison gemacht, das ist nicht so einfach als Abwehrspieler.“

Jetzt lesen

Auch wenn sein angestammter Platz beim SV Herbern in der Innenverteidigung ist, kann Dubicki bei Bedarf andere Aufgaben übernehmen. „Unter Holger (Trainer Holger Möllers, Anm. d. Red.) habe ich schon die komplette Viererkette gespielt, Innenverteidiger, Rechtsverteidiger, Linksverteidiger, und als Sechser“, berichtet Dubicki. „Es gab auch mal eine Zeit, da habe ich kurzzeitig im rechten oder linken Mittelfeld gespielt, das war noch unter Christian Bentrup.“ Los ging es für Dubicki im Fußball sogar noch weiter vorne: „Angefangen habe ich als Stürmer, danach war ich Zehner“, so der 25-Jährige.

Jetzt lesen

Die Erfahrungen, die Dubicki über die Jahre auf den verschiedenen Positionen gesammelt hat, kommen ihm nun zugute. „Vom Prinzip her ist mir egal wo, Hauptsache, ich spiele“, erklärt der Kapitän. Trainer Holger Möllers stellt seinen Mannschaftsführer am liebsten zentral in der Abwehr auf. „Eigentlich ist seine Stammposition in der Innenverteidigung, aber Philipp hat durch seine Dynamik auch die Möglichkeit, Rechter Verteidiger zu spielen“, sagt Möllers.

Herberns Trainer weiß, was er an seinem Kapitän hat. „Sei es im Training oder im Spiel, er holt immer das Maximale aus sich heraus und marschiert voran“, lobt Möllers. „Er hat eine unheimliche körperliche Fitness und dazu einen riesigen Ehrgeiz, sich weiterzuentwickeln.“

Jetzt lesen

Auch zum Rückrundenauftakt gegen die SG Borken sind die Qualitäten von Herberns Schweizer Taschenmesser wieder gefragt, wenn auch vornehmlich mehr die defensiven als die offensiven. „Es ist nicht so wichtig, dass ich Tore mache. Ich will auf jeden Fall vorangehen und die Mannschaft von hinten aus führen “, kündigt Philipp Dubicki an.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt