Sanierung der Uhlandsporthalle: Tischtennisspieler des WSC brauchen Alternativen

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Für sieben Wochen soll die Uhlandsporthalle aufgrund von Sanierung geschlossen werden. Somit haben die Tischtennisspieler des WSC keine Trainingsstätte mehr. Alternativen müssen also her.

Werne

, 30.07.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Sieben Wochen kein Zutritt zur Uhlandsporthalle: Mit dieser Nachricht müssen die Tischtennisspieler des Werner SC zurecht kommen, denn ihre Trainingsstätte in Werne wird Ende September vorerst geschlossen.

Vor Ort fallen einige Sanierungsarbeiten an, die aller Voraussicht nach in der ersten Novemberwoche beendet sein werden. Alternativen müssen also her, damit die WSC-Spieler trotz alledem ihre Einheiten absolvieren können. Betroffen sind insgesamt zwei Jugend- und zwei Erwachsenenteams, so Joachim Wodetzki, 1. Vorsitzender des Vereins.

Tischtennisspieler sollen verteilt werden

Aktuell ist der Verein und die Geschäftsführung mit dem Sportamt der Stadt Werne in Kontakt, um gemeinsam eine Übergangslösung zu finden. Denn der Verein ist der einzige Club, ausgenommen die Schulkassen der Uhlandschule, der die Sporthalle für das Training nutzt.

„Ein grober Plan steht bereits, aber die Gespräche laufen derzeit noch“, erklärt Norbert Hölscher, Mitarbeiter im Werner Sportamt. Das alternative Konzept sieht vor, dass die Athleten des WSC auf die anderen Sporthallen in Werne verteilt werden. 12 Standorte könnte man dabei in Betracht ziehen. „Wir suchen nach Lücken in den verschiedenen Hallen, bieten die freien Zeiten den Tischtennisspielern an und füllen diese dann auf“, so Hölscher.

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Dabei müsse man nun schauen, ob auch alle Übungsleiter mitziehen und möglicherweise auch mit anderen Trainingszeiten zurechtkommen. Denn es kann sein, dass die Trainingstage nun anders gelegt werden müssen.

Ein Belegungsproblem könnte auf das Sportamt und den Werner SC mit dem Ende der Herbstferien am 24. Oktober kommen. Denn dann kommen Athleten aus anderen Sportarten auch wieder in die Hallen, die sonst draußen ihr Training absolvieren. „Da könnte es dann im November ein wenig eng werden“, schätzt Hölscher. Vorher sollte es mit der Verlegung der Tischtennisspieler des WSC aber keine großen Probleme geben.

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