RV Herbern: Guter Sport vor über 500 Zuschauern

HERBERN Es regnete in regelmäßigen Abständen, in Freudenberg kämpften die westfälischen Reiter um Titel - und doch war der Springparcours am Haselbüschchen am Sonntag Nachmittag voller Leute. Der Herberner Verein hatte den Dreikampf mit dem Wetter und den Titelkämpfen im Siegerland klar für sich entschieden.

von Von Heinz Overmann

, 21.07.2008, 13:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
"Mehr als zufrieden": Der Vorsitzende des RV von Nagel.

"Mehr als zufrieden": Der Vorsitzende des RV von Nagel.

Da überrascht auch die Bilanz von Ludger Selhorst nicht weiter. "Wir sind mehr als zufrieden, angesichts der Umstände ging es fast besser nicht", meinte der Vorsitzende des RV von Nagel. Etwa 500 Zuschauer sahen am Sonntag Nachmittag das S-Springen um den Ligges-Gedächtnis-Preis, der mit 33 Reiterpaaren, so Selhorst, an sich ideal besetzt war. "Die Reiter wissen, dass wir hier einen sehr guten Parcours haben und kommen dann auch bei Regenwetter", ist sich Selhorst sicher. Dass von den 48 gemeldeten Reiterpaaren 15 nicht in Herbern starteten, sieht Selhorst nicht als Nachteil an. "Gerade bei großen Teilnehmerfeldern dauern die Prüfungen einfach zu lange, bei uns passte es von der Zeit her, die Zuschauer bleiben dann am Parcours", so der RV-Vorsitzende.

Für Ludger Selhorst ist auch das Mannschafts-E-Springen direkt vor dem Ligges-Preis sehr wichtig. "Der Nachwuchs ist uns viel wert, daher diese Prüfung zu einer Hauptzeit dieses Turniers." Damit zeige der Verein die Bandbreite des Reitsports - einmal die Springreiter der Klasse E, dann die der schwersten Kategorie.

Lesen Sie jetzt