Robin Przybilla vom Werner SC hätte „einfach mal wieder Lust, Fußball zu spielen“

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Für Fußball-Landesligist Werner SC kam Stürmer Robin Przybilla in dieser Saison noch nicht zum Einsatz. Den 20-Jährigen quält eine langwierige Verletzung - doch der neueste Stand klingt vielversprechend.

Werne

, 16.01.2020, 17:37 Uhr / Lesedauer: 2 min

Als „eine echte Granate“ hatte ihn Thomas Overmann, Fußball-Chef des Werner SC, bei der Verpflichtung im Sommer 2018 angekündigt. Und auch Trainer Lars Müller ging davon aus, dass Robin Przybilla für den Landesligisten „eine echte Verstärkung darstellen wird“. Doch seitdem wird der 20-Jährige immer wieder von Verletzungen außer Gefecht gesetzt. In dieser Spielzeit hat der Stürmer für den WSC noch kein Pflichtspiel absolviert - eine Schambeinentzündung zwingt ihn zum Zuschauen.

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Doch wie ist der aktuelle Stand? „Grundsätzlich sieht es ganz gut aus“, berichtet Przybilla. „Ich laufe wieder, das klappt ziemlich gut.“ Sofort schränkt er aber ein: „Es ist aber auch mit dem Coach und allen abgemacht, dass wir nichts überhasten und ich mir genug Zeit nehmen soll, um wieder voll einsteigen zu können und nicht mit angezogener Handbremse spielen zu müssen.“

Die Verletzung quält den 20-Jährigen schon länger. „Mein letztes Spiel war glaube ich im letzten Frühling gegen Bockum-Hövel“, erinnert sich Przybilla. Das war am 26. Mai 2019, das letzte Spiel der vergangenen Saison.

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Doch bereits zu diesem Zeitpunkt hatte sich der Angreifer schon länger mit der Schambeinentzündung herumgeplagt, hatte sich mehrmals untersuchen und behandeln lassen, „mit Spritzen und so“. Im Sommer traf er dann die Entscheidung, das ganze „konservativ“ zu behandeln - mit klassischem Pausieren.

Einen direkten Auslöser für seine Verletzung sieht er nicht. „Dafür gibt es viele Gründe, da kann man nichts konkret benennen. Ich kam ja aus Hamm vor der Saison 2018/2019, da haben wir nur auf Rasen trainiert, jetzt auf hartem Kunstrasen. Das kann ein Faktor sein, aber ich würde das nicht allein dafür verantwortlich machen“, erklärt der 20-Jährige.

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Doch nach langer Auszeit geht Przybilla mittlerweile wieder joggen. „In der Zeit, in der Joggen nicht ging, war ich viel schwimmen“, berichtet er. „Das war lange so, dass ich nicht joggen konnte. Ich habe jetzt erst wieder angefangen, mehr als 5 Kilometer laufe ich erst seit diesem Jahr.“

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Es sieht vielversprechend aus, die Hoffnung, dass die Verletzung diesmal nicht wieder aufbricht, ist da. Genauso wie Przybillas Sehnsucht, wieder für den Werner SC aufzulaufen. „Ich hätte einfach mal wieder Lust, Fußball zu spielen. Der WSC ist echt eine extrem geile Truppe, es macht echt Spaß mit den Jungs.“

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