Ralf Koch blickt auf erfolgreiche Saison zurück

Triathlon

Ausdauerathlet Ralf Koch (50) hat etwas geleistet, dass wohl vor ihm noch kein anderer Triathlet aus Werne gewagt hat. Neben einer bemerkenswert Saison 2015, bestritt Koch von 2013 bis 2015 in Folge drei Langdistanzen und brachte alle gesund, zufrieden und stolz ins Ziel.

WERNE

08.10.2015, 17:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ralf Koch blickt auf erfolgreiche Saison zurück

Ralf Koch beim Zieleinlauf des Frankfurt Ironmans am 6. Juli nach 12:55 Stunden.

Zweimal die Europameisterschaften in Frankfurt und einmal die Langdistanzlegende Roth waren die jeweiligen Jahreshighlights. Alle Rennen meisterte der Wasserfreund des TV Werne dabei bei extremen Bedingungen. In Frankfurt war es die Hitze mit bis zu 40 Grad Celsius, in Roth waren es tropenhafte Regenschauer bei hoher Luftfeuchtigkeit. Rückblickend war für den Eisenmann der erste Ironman die prägendste und schönste Rennerfahrung.

In 2015 ist der 50-Jährige im Training 220 Kilometer geschwommen (Länge der Lippe), 5000 Kilometer Rad gefahren (Strecke Paris-Moskau und wieder zurück) und 1200 Kilometer gelaufen (Distanz zwischen Werne-Rom).

Neben dem Ironman in Frankfurt bestritt Ralf Koch weitere zehn Wettkämpfe. Als Teamplayer unterstützte Koch seine Mannschaftskollegen im Ligabetrieb über die Olympische Distanz und beendete acht Sprintdistanzen. Fünfmal stand er auf dem Treppchen – das Resultat einer verletzungsfreien Saison. In Steinfurt konnte er sogar seine Altersklasse gewinnen.

In diesem Jahr wechselte Koch in eine neue Altersklasse (AK 50) und war erstaunt, wie hochkarätig diese besetzt ist. In Xanten beispielsweise waren 51 Mitstreiter seiner Altersklasse (Alter 50-54) auf der Strecke, wo er sich auf Rang zwei behaupten konnte.

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Und 2016? „Da werde ich mir die Ruhe antun, das habe ich meiner Frau versprochen“ so Koch, der im kommenden Jahr keine Langdistanz angehen will. „Dies schließt aber nicht die Teilnahme an einer Mitteldistanz aus“, sagt Ralf Koch.

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