Platzverweis, drei Gegentore: Werner SC unterliegt desaströs gegen Eintracht Werne

dzFußball: Testspiel

Eigentlich waren die Kräfteverhältnisse beim Testspiel zwischen Landesligist Werner SC und Kreisligist Eintracht Werne klar verteilt. Doch im Spiel kam es dann doch anders als erwartet.

Werne

, 21.08.2020, 10:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Eigentlich hatten die Testspiele des Fußball-Landesligisten Werner SC ganz gut begonnen. Gegen Alstedde gab es einen deutlichen 3:1-Sieg. Doch schon am Dienstag gegen den TuS Lohauserholz setzte es nur ein 3:3-Unentschieden. Noch schwächer wurde es beim Test gegen den A-Ligisten Eintracht Werne.

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Mit 1:3 verlor der Landesligist - und war über einen großen Zeitraum des Spiels die klar schwächere Mannschaft. Zu viele Fehlpässe auf der einen und eine kämpferisch enorm starke Mannschaft auf der anderen Seite sorgten für das Ergebnis.

Beim Werner SC steht ein Feldspieler im Kasten

Die erste Kuriosität des Abends gab es aber schon vor dem Spiel. Da beim Werner SC mit Jorma Hoppe, Manuel Linke und Hendrik Pollak alle drei starken Torhüter verhindert oder verletzt waren, musste Feldspieler Dennis Seifert in den Kasten. Der machte seine Sache aber gut und war wohl nicht der ausschlaggebende Punkt für die Niederlage des WSC

Schon früh im Spiel war abzusehen, dass die Evenkämper die bessere Mannschaft an diesem Abend waren. Nur selten schaffte es der WSC, vor den Kasten von Daniel Rafalski zu kommen. Stattdessen spielte sich viel vor Dennis Seiferts Tor ab, auch wenn die Eintracht ebenfalls wenige echte Torchancen verbuchen konnte.

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Bis zur 32. Minute: Nach einer schönen Hereingabe von Kapitän Enes Akyüz musste Aboubacar den Ball nur noch einschieben und es stand plötzlich 1:0 für die Hausherren. Das gab der Mannschaft von Mario Martinovic einen zusätzlichen Motivationsschub. Kurz nach der Pause erhöhte erst Abdullah Sahin (49.) und dann Tunahan Sari (54.). Zwar schalteten die Evenkämper anschließend etwas zurück, doch der Ehrentreffer von Youssef Saado änderte auch nichts mehr am Ergebnis.

Aufregung gab es aber nochmal in der 72. Minute. Der eingewechselte WSC-Neuzugang Mirac Kavakbasi sah die Rote Karte wegen Meckerns. Besonders bitter: Deswegen könnte er möglicherweise auch den Saisonstart verpassen.

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WSC-Trainer Lars Müller fand am Ende deutliche Worte: „Das war das schlechteste Spiel, seit ich hier Trainer bin. Wir waren einfach als kollektiv ganz schwach. Zweieinhalb Wochen vor dem Ligastart macht einem das jetzt natürlich durchaus Sorgen.“

Eintracht Wernes Trainer Mario Martinovic war auf der anderen Seite zwar der lachende Gewinner, wollte das Ergebnis aber nicht zu hoch hängen: „Wir wollten nicht nur defensiv gut stehen, sondern auch mutig nach vorne spielen. Jetzt hatten wir mehr Torchancen, als ich dachte. Trotzdem ist es halt auch nur ein Testspiel, da kann so ein Ergebnis immer mal passieren. Für die Moral der Jungs ist es natürlich super.“

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