Philipp Zurwieden vom Werner SC: ein echtes Urgestein im Werner Volleyball

Volleyball: Landesliga

Philipp Zurwieden ist seit über 20 Jahren in der Volleyball-Abteilung des Werner SC unterwegs. Ob als Spieler oder Trainer - der Außenangreifer ist eine feste Größe im Verein.

von Juri Kollhoff

Werne

, 14.11.2019, 18:24 Uhr / Lesedauer: 2 min
Philipp Zurwieden vom Werner SC: ein echtes Urgestein im Werner Volleyball

Philipp Zurwieden (r.) gehört seit über zwei Jahrzehnten zur Volleyball-Familie des Werner SC. © Helga Felgenträger

Philipp Zurwieden ist ein echter Dauerbrenner im Dress der Volleyballer des Werner SC. Der 27-jährige Student (Biomedizinische Technologie) der Hochschule Hamm-Lippstadt führt die erste Herrenmannschaft als Kapitän aufs Parkett der Landesliga.

Seit mehr als 20 Jahren ist der Außenangreifer bereits ein Teil der WSC-Volleyballer und damit dienstältester Spieler der ersten Mannschaft.

Seit seinem 17. Lebensjahr ist er auch durchweg als Jugendtrainer aktiv gewesen. Mittlerweile ist er zudem verantwortlich für die zweite Damenmannschaft des TV Werne und ist somit im Werner Volleyball optimal vernetzt.

Zurwieden im Angriff so gut wie nie

Für den Werner SC ist es seine Aufgabe, als Hauptangreifer das Netz und den Gegner immer wieder zu überwinden und das macht er zur Freude seines langjährigen Trainers Bronek Bakiewicz in dieser Saison so gut wie noch nie. „Wenn Philipp im Angriff bedient wird, dann hat er immer eine Idee, wie er zum Punkterfolg kommt“, so Bakiewicz. „Er lebt den Volleyball nicht nur als Spieler, sondern auch als Trainer und Zuschauer. Ein absolut zuverlässiger und vorbildlicher Kapitän der ersten Mannschaft.“

Wenn Zurwieden an seine größten Erfolge beim WSC denkt, dann erinnert er sich gerne an die damaligen Jugendturniere. „Die ganzen Teilnahmen an den Westdeutschen Meisterschaften waren super, aber auch der Aufstieg und die Jahre in der Verbandsliga“, erzählt Zurwieden. „Mein Highlight war, dass wir beim Turnier ‚Jugend trifft Profis‘ beim damaligen Bundesligisten Bayer Wuppertal das Finale erreicht haben, in dem die Wuppertaler Profis dann unsere Wischer und Balljungen waren.“

Spätestens im nächsten Jahr soll der Landesliga-Aufstieg gefeiert werden

Seine Ziele für die laufende Saison sind sowohl mit dem WSC als auch mit seiner Damenmannschaft, oben in der Liga mitzuspielen und dann spätestens im kommenden Jahr aufzusteigen. „Wir können in der Landesliga jeden schlagen, aber um aufzusteigen, machen wir aktuell noch zu viele Fehler. Und unser Kader ist an den Spieltagen oft zu klein“, sagt Zurwieden. „Aber wieder in der Verbandsliga aufzuspielen, wäre natürlich schön. Dann müssen wir die Spiele unserer Gegner auch nicht mehr selbst pfeifen, weil die Schiedsrichter dann gestellt werden.“

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