„Ohne die Schulen gibt es auch keinen Werner Stadtlauf“

dzStadtlauf

Eigentlich sollte es in dieses Jahr ein rundes Jubiläum werden für den Werner Stadtlauf. Doch aufgrund der Corona-Krise steht die Veranstaltung auch nach den neuen Bestimmungen auf der Kippe.

Werne

, 18.04.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bund und Länder haben in Zeiten der Corona-Pandemie nun neue Bestimmungen vereinbart. So gilt beispielsweise die Kontaktsperre noch bis zum 3. Mai. Großveranstaltungen sind sogar bis zum 31. August verboten. Auch für den Werner Stadtlauf könnte das Auswirkungen haben.

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„Wir wissen aktuell einfach nicht, ob wir zu den Großveranstaltungen zählen oder nicht“, erklärt Dirk Böhle, einer der Organisatoren des Stadtlaufs. Wenn der Stadtlauf nämlich in diese Kategorie falle, „brauchen wir über eine Durchführung gar nicht mehr sprechen“, so Böhle weiter.

Am 1. Juni soll der 20. Werner Stadtlauf, also sogar ein Jubiläum, über die Bühne gehen. In der kommenden Woche wollen sich die Verantwortlichen nun zusammensetzen, um eine endgültige Entscheidung zu treffen. „Aktuell wissen wir noch gar nicht, was wir am Ende machen“, so Böhle.

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Ein entscheidendes Puzzleteil bei der Entscheidungsfindung ist auch die Wiedereröffnung der Schulen. „Ohne die Schulen gibt es auch keinen Werner Stadtlauf“, erklärt Dirk Böhle. „Wir haben so viele Schüler, die bei uns beteiligt sind. Das geht dann einfach nicht ohne.“ Deshalb hoffe man im Organisationsteam nun, dass der Betrieb in den Schulen ab dem 4. Mai dann wirklich wieder aufgenommen werden kann.

Der Organisator sieht zwei unterschiedliche Möglichkeiten, wie man weiter verfahren könnte, wenn der Lauf nicht am 1. Juni stattfinden kann. „Am schönsten wäre für uns natürlich ein neuer Termin“, so Böhle. „Dann könnten wir uns alle darauf einstellen und die Absage wäre vielleicht nicht ganz so dramatisch. Wir hätten trotzdem eine Veranstaltung, auf die wir uns freuen können.“

Und wenn auch das nicht funktioniert? „Ja dann müssen wir den 20. Werner Stadtlauf wohl auf 2021 verschieben“, erklärt Dirk Böhle. „Am Ende können wir eh nicht darauf einwirken und müssen abwarten, was so kommt.“

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