Nika Amoev steht für seine zweite Saison beim SV Herbern vor einem Neustart

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Neuer Trainer und ein Konkurrent weniger – nach einer schwierigen Debütsaison in Herbern steht Nika Amoev nun vor einer ganz neuen Ausgangslage. Möglicherweise seine große Chance auf einen Stammplatz im Sturm.

von Carl Brose

Herbern

, 15.07.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nika Amoev blickt auf eine durchwachsene Debütsaison beim SV Herbern zurück. Im Sommer 2019 wechselte er von der SG Bockum-Hövel zu seinem neuen Verein. Doch in seiner ersten Spielzeit schaffte er es nur selten in die Startelf von Trainer Holger Möllers und musste häufig auf der Bank Platz nehmen. Zwischenzeitlich ging es für ihn sogar in die zweite Mannschaft. Nun scheinen sich die Vorzeichen zur kommenden Saison aber geändert zu haben.

Mit Whitson hat Amoevs größter Konkurrent im Sturm den Verein in diesem Sommer verlassen. Dazu hat auch Möllers seinen Trainerposten zum Saisonende an Benjamin Siegert übergeben. Womöglich Amoevs große Chance auf einen Neustart in Herbern unter einem neuen Coach.

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Im Hinblick auf die kommende Saison bleibt der Stürmer allerdings noch zurückhaltend: „Es wir sich zeigen, ob das jetzt meine Möglichkeit ist. Nach der langen Coronapause ist alles ein bisschen anders. Ich weiß noch nicht genau, wo ich stehe. Jetzt gilt es erstmal wieder reinzukommen.“

Arbeits- und verletzungsbedingt konnte Amoev bisher erst selten trainieren seit der Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs. Rückenprobleme hielten ihn bisher zurück. Einen ersten Eindruck von dem neuen Trainer hat er sich aber trotzdem schon gemacht. „Ich denke, der neue Trainer ist sehr gut. Er ist super motiviert und will uns auf den besten Stand bringen. Das gefällt mir“, sagt Amoev. Aber noch sei es für ihn zu früh Erwartungen an die neue Saison zu stellen.

Nika Amoev will sich mehr Einsatzzeiten beim SV Herbern erarbeiten

Auf insgesamt zwei Treffer in 16 Einsätzen brachte es Amoev als Neuzugang in der vergangenen Saison, wobei er aber auch nur selten über die kompletten 90 Minuten auf dem Feld stand. „Natürlich hätte ich gerne mehr Einsatzzeit gehabt. Aber dafür muss ich auch meine Leistung zeigen, da muss ich ehrlich zu mir selbst sein. Ich muss richtig Gas geben, dann werde ich auch mehr spielen. Grundsätzlich ist Konkurrenzkampf aber auch immer gesund für die Mannschaft“, so der Offensivspieler.

Nach seinem Wechsel habe er die erste Spielzeit auch gebraucht, um in Herbern so richtig anzukommen. „Ich denke, eine Saison braucht man häufiger mal, auch um zu schauen, wie die Mannschaft so tickt. Nach der langen Pause geht es jetzt aber auch wieder darum, ein spielerisches Verständnis zu entwickeln“, sagt Amoev. Aktuell trainiert der SV Herbern noch unter den Hygiene-Auflagen ein Mal pro Woche.

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Wenn seine Rückenverletzung auskuriert ist, will auch Amoev wieder voll angreifen. Dann wird sich auch zeigen, ob er sich mehr Spielzeit im Herberner Angriff sichern kann. Doch bis dahin steht noch viel Arbeit für ihn an.

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