Niederlage und Verlust der Tabellenführung sind kein Beinbruch für den Werner SC

dzKommentar Klare Kante

Der Werner SC verliert gegen Westfalia Kinderhaus und muss auch die Tabellenführung an die Münsteraner abgeben. RN-Volontär Marcel Schürmann sagt aber: „Das ist kein Beinbruch!“

von Marcel Schürmann

Werne

, 11.11.2019, 08:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Werner SC ist nicht mehr Spitzenreiter der Fußball-Landesliga 4. Gegen den Verfolger Westfalia Kinderhaus verlor das Team von Lars Müller nach hochklassigen 90 Minuten sein zweites Heimspiel der Saison mit 3:1 – und damit auch die Spitzenposition.

Dennoch: ein Grund für Schwarzmalerei ist das keineswegs. Der WSC spielt seine bis dato beste Landesliga-Saison, steht am 11. November 2019 neun (!) Plätze besser da als noch vor einem Jahr zum gleichen Zeitpunkt. Völlig richtig meinte daher Wernes Fußball-Boss Thomas Overmann: „Wir sind absolut im Soll.“ Der Vorstandsvorsitzende hatte nie die Ambition, Erster zu werden.

Nach zwei Jahren Abstiegskampf hätten sie ihn in Werne ohnehin alle für verrückt erklärt, wenn er vor der Saison ein solches Ziel formuliert hätte. Overmann und Co. können sehr zufrieden sein mit den bisherigen Auftritten. Nach 13 Spielen neun Siege – das hätten sie im August wahrscheinlich ohne zu Zögern unterschrieben im Lindert. Daher gilt es festzuhalten: Platz zwei – einen Spieltag vor Ende der Hinrunde – ist kein Beinbruch für den WSC.

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Auch ein dritter Rang wäre es nicht. Viel wichtiger als ein irrwitziger Aufstiegsgedanke ist zudem folgender: Der WSC kann schon jetzt sicher für die kommende Landesliga-Saison planen. Auch das ist neu beim WSC, war in den vergangenen beiden Jahren kurz vor der Winterpause die Ligazugehörigkeit der folgenden Saison doch völlig unklar. Um es mit Lars Müllers Worten zu sagen: Der WSC steht zwar nur einen Punkt hinter Platz eins, aber satte 15 Punkte vor dem ersten Abstiegsplatz.

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