Nach Spielabbruch: Darum hat Eintracht Werne kommende Woche trotzdem spielfrei

dzFußball-Kreisliga

Nur 78 Minuten stand Eintracht Werne im Spiel gegen den TSC Hamm auf dem Platz. Dann wurde das Spiel wegen der Dunkelheit abgebrochen. Wann das Spiel nachgeholt wird, steht nun fest.

Werne

, 18.11.2019, 11:56 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es wären noch zwölf Minuten gewesen, die Eintracht Werne beim TSC Hamm hätte absolvieren müssen. Für den Schiedsrichter Christian Peske aber zwölf Minuten zu lang. Er brach das Spiel beim Stand von 1:1 vorzeitig ab. Der Grund: die Dunkelheit und das fehlende Flutlicht auf dem Gelände des TSC Hamm.

Keine Spiele vor 13 Uhr am Volkstrauertag

Bei einigen Zuschauern sorgte das für ungläubige Blicke, so ist nicht erst seit Sonntag die früh einsetzende Dunkelheit bekannt. Dennoch wurde das Spiel auf dem Gelände des TSC Hamm ohne Flutlichtanlage erst auf 14.45 Uhr angesetzt. Staffelleiter Friedhelm Wittwer klärte auf: „Am Volkstrauertag ist es so, dass keine Spiele vor 13 Uhr angepfiffen werden dürfen. Und da das Spiel der zweiten Mannschaft vorher stattfinden musste, musste es mit etwas Bauchgrummeln so angesetzt werden.“

Jetzt lesen

Dazu kam im vorausgegangenen Spiel der zweiten Mannschaft dann noch eine Verlängerung, die dafür sorgte, dass die Partie erst um 15 Uhr an- und vorzeitig abgepfiffen werden musste. Nach dem unerwartet frühen Ende kursierten schnell unterschiedliche Thesen darüber, was nun passiert. Wird das Spiel komplett neu angepfiffen? Oder doch nur für 12 Minuten?

Verwirrung um den Nachholtermin

Die erste Antwort gab der Referee bereits kurz nach der Partie. Am kommenden Samstag, hieß es, werde das Spiel bereits nachgeholt. Doch schon kurze Zeit später wurde diese Entscheidung wieder revidiert.

Jetzt lesen

„Wir holen das Spiel am 15. Dezember nach. Dann auch vorsorglich schon um 14 Uhr“, erklärte Friedhelm Wittwer mit einem Augenzwinkern. Zuerst hatte der Staffelleiter tatsächlich schon den kommenden Samstag vorgesehen - das war aber bei beiden Vereinen auf Unzufriedenheit gestoßen.

„Besser, das Spiel im Dezember nachzuholen“

„Wir haben viele Spieler, die an einem Samstag arbeiten müssten“, erklärt Aykut Kocabas, spielender Co-Trainer der Eintracht. „Deswegen ist es für uns auf jeden Fall besser, das Spiel im Dezember nachzuholen.“ Zudem werden bis dahin die beiden gesperrten Enes Akyüz und Tunahan Sari und wohl auch der verletzte Abdullah Sahin wieder mit dabei sein.

Nach Spielabbruch: Darum hat Eintracht Werne kommende Woche trotzdem spielfrei

Abdullah Sahin saß am Sonntag zwar auf der Ersatzbank, ist aber eigentlich noch verletzt. © Schürmann

Den Aussagen, der Eintracht habe der Abbruch deshalb in die Karten gespielt, widerspricht der Abwehrmann: „Natürlich ist es für uns gut, wenn bis dahin gesperrte und verletzte Spieler wieder dabei sein können. Aber wir hätten das Spiel auch so gewonnen. Davon bin ich überzeugt.“

Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt