Nach dem Platz-Ärger bei Eintracht Werne reagiert die Stadt auf die Vorwürfe

dzEintracht Werne

Die Spielabsage von Eintracht Werne hatte in der vergangenen Woche für Wirbel gesorgt. Die Evenkämper machten der Stadt Vorwürfe. Die nimmt nun zum ersten Mal Stellung.

Werne

, 10.02.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Vielen Fußballvereinen machte die Sturmwarnung am Sonntag einen Strich durch die Rechnung. Fast alle Spiele fielen vorsorglich aus. So auch die Partie der Eintracht. Das hatte aber einen ganz anderen Grund, der schon in der vergangenen Woche für viel Ärger sorgte.

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Im Rahmen der Arbeiten für den neuen Kunstrasenplatz, der im Dahl entstehen soll, hatte die Stadt in der vergangenen Woche eine Spezialfirma mit Grünarbeiten beauftragt. Das Resultat: Der Grünabfall lag auch am Wochenende noch rund um den Ascheplatz. Und noch viel schlimmer: Durch schwere Geräte war der Ascheplatz von Spurrillen übersäht. Ein Spiel auf diesem Platz austragen? Unmöglich.

Bei Eintracht Werne sorgte die Absage für viel Unverständnis für das Handeln der Stadt. Schließlich sei klar gewesen, dass die Eintracht am Sonntag ein Spiel auszutragen habe, monierten die Verantwortlichen. Mario Martinovic, Trainer der Eintracht, ärgerte sich, dass man den eigenen Dreck doch wegzumachen habe.

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Jetzt äußerte sich die Stadt zum ersten Mal zu den Vorwürfen der Eintracht. Detlef Bruns, Leiter des Baubetriebshofes, relativierte: „Was ich sagen kann, ist, dass der Platz ohnehin nicht bespielbar gewesen wäre.“ Viel zu nass sei es in den letzten Tagen gewesen, sodass man den Platz nicht rechtzeitig fit genug bekommen hätte.

Wie es jetzt mit dem ramponierten Ascheplatz weitergehen soll, wollte Detlef Bruns vorerst nicht kommentieren. Stattdessen verwies er auf das Gespräch zwischen den Verantwortlichen von Stadt und Verein, das am Donnerstag stattfinden soll. Dort soll es dann die erste Klarheit geben, wie es nun weitergehen wird.

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