Nach 18 Monaten Pause: Chris Thannheiser meldet sich zurück: „Ich bin immer noch spritzig“

dzWerner SC

Knapp 18 Monate fehlte der etatmäßige Kapitän des Werner SC, Chris Thannheiser, seinen Mannen. Wegen Adduktorenproblemen bestritt der 29-Jährige lange kein Spiel. Jetzt ist er wieder fit.

von Marcel Schürmann

Werne

, 13.06.2019 / Lesedauer: 3 min

Der Werner Fußballspieler Chris Thannheiser ist nach anderthalbjähriger Verletzungspause endlich wieder fit. Beinahe hätte es sogar für einen Kurzeinsatz im letzten Saisonspiel gegen Bockum-Hövel gereicht. Am Ende musste sich der etatmäßige Kapitän der Werner aber noch gedulden. Sein Comeback steht aber ganz bald an.

Chris Thannheiser über:

- seinen baldigen Wiedereinstieg: „Ich habe mittlerweile seit anderthalb Jahren kein Fußballspel mehr bestritten. In der Vorbereitung klappt’s hoffentlich mit meinem Wiedereinstieg beim WSC. Ich bin so ziemlich der einzige Spieler in der Landesliga, der nicht eine einzige Minute gespielt hat in der abgelaufenen Saison.“

- die abgelaufene Saison: „Ich finde, wir haben unser Ziel erreicht. Wir hatten schon früh nichts mehr mit dem Abstieg zu tun. Das war von Beginn an die Prämisse. Ich denke aber, dass aufgrund unseres Kaders und der ganzen Talente in unseren Reihen, mehr drin gewesen wäre. Am Ende haben wir unnötigerweise Federn gelassen. Ich weiß, der Coach sieht das genauso. Es war einfach mehr drin.“

- die drei Neuzugänge: „Von den Neuen kenne ich noch keinen. Ich finde es generell immer gut, wenn junge Burschen zu uns kommen, die Mischung mit den erfahrenen Spielern und den Jüngeren ist schon sehr gut. Kutte (Kurtulus Öztürk, externer Berater des WSC, Anm. d. Red.) genießt auch mein hundertprozentiges Vertrauen. Die werden uns schon weiterbringen, die Jungs.“

- seine persönlichen und die Teamziele: „Mein persönliches, großes Ziel ist, einfach wieder fit zu werden und der Mannschaft helfen zu könnnen. Ich bin Mittelstürmer und will unbedingt wieder auf Torejagd gehen. Das ist meine Leidenschaft und das kann auch nichts anderes ersetzen. Ich glaube, dass wir zusammengeschweißt in die neue Saison gehen werden, damit wir die Großen der Liga schön ärgern können.“

- seine Adduktorenprobleme und wie er sie in den Griff bekommen hat: „Ich hatte in den vergangenen 18 Monaten massive Probleme mit meinen Addukoten, die machen mir echt zu schaffen. Ich war bei etlichen Ärzten und habe viele Therapien gemacht. Jetzt arbeite ich mit speziellen Einlagen. Damit läuft’s jetzt besser, ich kann wieder laufen, habe wieder Trainingseinheiten mitgemacht. Ich hoffe jetzt, dass alles gut ist.

- sein Alter: „Ich bin 29. Es gibt viele, die sagen, mit 28 Jahren sei man schon zu alt für Fußball. Ich meine aber, ich bin im perfekten Fußballeralter. Ich bin immer noch spritzig.“

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