Marcel Scholtysik (23) und der SV Herbern wollen die Ladehemmungen loswerden

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Marcel Scholtysik ist einer von vielen starken Spielern beim SV Herbern. Eigentlich sind er und seine Kollegen in einer guten Form - wenn da nur diese Ladehemmungen vor dem Tor nicht wären.

Herbern

, 08.11.2019, 14:09 Uhr / Lesedauer: 2 min

Marcel Scholtysik ist in der Offensive des SV Herbern einer der Unruheherde. Mit seiner Schnelligkeit tanzte er auch in den jüngsten Partien einige Gegner aus und sorgte für ordentlich Unruhe vor dem gegnerischen Tor. Aber wenn es um das entscheidende geht, gibt es ein Problem: Der Ball will einfach nicht ins Tor.

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So erging es in den vergangenen Spielen allen Herberner Offensivkräften. Egal ob Dominik Lünemann, Luis Krampe, Whitson oder Marcel Scholtysik - Sie wirbelten, strahlten Torgefahr aus, aber für einen Treffer reichte es nicht. Zuletzt war es Innenverteidiger Julius Höring, der beim 2:1-Sieg gegen Ahaus die beiden Treffer beisteuerte.

„Da war auch viel Pech dabei“

„Uns hat oft das nötige Glück gefehlt. Da war dann mal ein Fuß dazwischen oder der Ball war nur knapp vorbei“, erklärt Marcel Scholtysik die derzeitigen Ladehemmungen. „Da war dann auch viel Pech dabei, die Torchancen hatten wir ja.“

Das sieht auch Herbern-Trainer Holger Möllers ähnlich: „Natürlich müssen wir an unserer Effektivität arbeiten. Aber die Möglichkeiten sind ja da, deswegen mache ich mir jetzt nicht so große Sorgen.“ Außerdem sei der Ehrgeiz seiner Spieler groß genug, sodass es nur eine Frage der Zeit sei, bis die Tore wieder fallen.

Die Stärken liegen derzeit in der Defensive

„Ich bin zuversichtlich, dass wir in den nächsten Spielen die Chancen wieder nutzen werden“, bestätigt auch Marcel Scholtysik. Zudem sieht der 23-Jährige derzeit eine andere große Qualität im Spiel der Herberner: „Wir stehen momentan hinten besser und verteidigen als Mannschaft besser gegen den Ball. Das ist enorm wichtig.“

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Auch sich selbst und den Rest der Offensivabteilung nimmt er dabei nicht aus: „Das fängt hinten an und hört vorne auf. Da darf man sich auch als Offensivspieler nicht zu schade sein, die Wege nach hinten zu machen.“

„Wir können das auf jeden Fall gewinnen“

Im Spiel am Sonntag gegen Wiescherhöfen soll aber nicht nur hinten die Null stehen. Auch die Bälle vorne sollen endlich wieder den Weg ins Tor finden. „Wiescherhöfen kommt genau wie wir über eine geschlossene Mannschaftsleistung. Wenn wir aber unsere Leistung auf dem Platz abrufen, können wir das auf jeden Fall gewinnen“, weiß Marcel Scholtysik.

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Dass es derzeit, mit Ausnahme der Ladehemmungen in der Offensive, beim SV Herbern sehr gut läuft, merke man dem Team an, erzählt der 23-Jährige: „Die Stimmung bei uns ist momentan gut. Es macht derzeit einfach Spaß und das spürt man auch.“

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