Marcel Niewalda (24) vom Werner SC hatte mit seinem Einsatz selbst nicht gerechnet

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Zum ersten Mal in dieser Saison durfte Marcel Niewalda am Sonntag von Beginn an für den Werner SC spielen und belohnte sich selbst prompt mit einem Tor. Das überraschte sogar ihn selbst.

Werne

, 17.02.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Erst 98 Minuten Einsatzzeit standen für Marcel Niewalda zur Saisonhälfte zu Buche. Der Spieler des Landesligisten Werner SC hatte in der Hinrunde die meisten Spiele nur von der Bank gesehen. Im ersten Pflichtspiel 2020 gegen den TuS Altenberge durfte Niewalda nun - zum ersten Mal in dieser Spielzeit - von Beginn an ran. Prompt folgte der Lohn: Marcel Niewalda schoss den Werner SC mit 1:0 in Führung.

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„Ich habe mich natürlich total gefreut, dass ich gestern von Beginn an ran durfte. Und mit einem Tor ist das natürlich noch schöner“, so Niewalda. „Außerdem hatte ich nicht damit gerechnet, dass ich meine Chance bekomme.“

Denn so ganz fit ist der Werner aktuell nicht. Nachdem er schon im vergangenen Jahr Verletzungspech hatte, plagen ihn auch jetzt noch Probleme an den Adduktoren. „Vielleicht ist es der Rasen oder ich dehne mich zu wenig - keine Ahnung, woher das kommt“, so Niewalda. „Deswegen habe ich auch viel individuell trainiert in letzter Zeit.“

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Erst seit gut zwei Wochen ist der 24-Jährige wieder im Mannschaftstraining. Auch am Sonntag spielte er unter Schmerzen. „Das habe ich schon ordentlich gemerkt. Aber die Schmerzen waren aushaltbar, deswegen ging es“, erzählt er.

Startelf, Tor - eigentlich hört es sich an, als hätte der Sonntag für Marcel Niewalda nicht besser laufen können. Dem wiederspricht der 24-Jährige aber: „Die drei Punkte wären schon schön gewesen. Dafür hätte ich auch auf mein Tor verzichten können.“

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Lange sah es so aus, als könnte der WSC beides - ein Tor von Marcel Niewalda und die drei Punkte haben. Doch in der letzten Minute der Nachspielzeit entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter für Altenberge - 1:1. „Das ist natürlich doppelt bitter, wenn man so spät den Ausgleich kriegt. Vorallem, wenn es dann noch eine fragwürdige Entscheidung ist, so Niewalda. „Aber in zwei Wochen haben wir zuhause eine neue Chance, die drei Punkte zu holen.“

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Am Liebsten wäre Marcel Niewalda dort natürlich auch selbst wieder auf dem Platz dabei. „Ich hoffe natürlich, dass ich mit meiner Leistung und nicht nur mit dem Tor überzeugen konnte. Dann wäre ich gerne wieder von Beginn an dabei“, so der 24-Jährige. „Aber am Ende entscheidet immernoch der Trainer, wer auf dem Platz steht.“

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