LippeBaskets-Youngster gehört zu den besten Korblegern seines Alters in Deutschland

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Dass die Jugendarbeit der LippeBaskets besonders gut ist, ist kein Geheimnis. Nun darf ein Youngster wieder mal mit ins Bundesjugendlager - eine besondere Ehre für einen besonders guten Basketballer.

von Isabell Michalski

Werne

, 30.09.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ein ganz normaler Donnerstag, kurz vor den Herbstferien. Wenn es für die meisten Spielerinnen und Spieler der LippeBaskets am Nachmittag zum Training geht, fehlt heute einer aus einem ganz besonderen Grund.

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Jordan Most, das derzeit größte Talent im Nachwuchsbasketball in der Region, fährt mit der Auswahlmannschaft Nordrhein-Westfalens nach Heidelberg zum Bundesjugendlager. Dort treffen sich die besten Basketballer des Jahrgangs 2006 und die besten Spielerinnen des Jahrgangs 2005, um sich vor den Bundestrainern zu beweisen. Nun zählt es. Die besten Spielerinnen und Spieler werden von den Bundestrainern in die Vorauswahl der U15 und U16-Nationalmannschaften berufen.

Der Lüner, der seit mittlerweile vier Jahren bei den LippeBaskets Werne spielt, gilt seit jeher als großes Talent und genießt bei den LippeBaskets einen besonderen Status. In der Vorbereitung trainierte der Jungspund bereits unter Christoph bei der ersten Mannschaft mit.

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Henke sagt über Most: „Ich bin happy, dass er dabei ist. Wir haben seinen Weg jetzt schon länger verfolgt. Er ist bei Metropol bis zum Stammspieler geworden. Im Mai hat er dann die ersten Einheiten bei der ersten Herren gemacht.“ Er fügt hinzu: „Wir sind unglaublich stolz einen Spieler von uns unter den zwölf besten Spielern in NRW zu haben.“

Jordan Most überzeugte auch schon in der ersten Mannschaft.

Jordan Most überzeugte auch schon in der ersten Mannschaft. © Metropol

Doch nicht nur in Werne spielt Most, ebenso läuft er in der U16-Bundesliga für die Metropol Baskets Ruhr auf. In den vergangenen Monaten hat sich für Most im Trainingsalltag viel verändert. Das normalerweise fast täglich zum Tagesprogramm gehörende Mannschaftstraining lag einige Wochen flach, doch hielt sich Jordan Most auch alleine in Form. Der 14-jährige Lüner erklärt: „Ich habe einfach draußen in meinem Garten weitertrainiert. Ich habe immer 500 Würfe pro Tag genommen und habe meine Ausdauer, meine Sprungkraft und meinen Körper trainiert.“

Corona hätte die große Chance von Jordan Most fast zerstört

Die Corona-Pandemie hat Deutschland weiter fest im Griff und führte in den vergangenen Wochen schon zu Absagen geplanter Testspiele. Ebenso stand nicht fest, ob die größte jährliche Sichtung der Jugendbasketballer stattfinden kann. Als grünes Licht kam, war die Erleichterung wohl bei allen Nachwuchstalenten groß. Dennoch wird das diesjährige Bundesjugendlager anders als gewöhnlich ablaufen.

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Normalerweise spielen die Landeskader ein Turnier und beweisen hauptsächlich ihre Spielstärke im Spielmodus. In diesem Jahr finden neben einigen wenigen Spielen vermehrt Athletiktests statt. Für diese scheint Jordan Most, wie er berichtet, gut vorbereitet: „Ich bereite mich darauf vor und gehe laufen und springe Seil.“

Auch bei den Spielen will Most überzeugen, um den Bundestrainer langfristig im Kopf zu bleiben. Mit Selbstvertrauen sagt Jordan Most: „Ich denke meine Würfe und Entscheidungen auf dem Feld sind sehr gut.“ Gut gewappnet und perfekt vorbereitet zählt es ab Donnerstag für Jordan Most, um sich in die Jungendnationalmannschaft zu kämpfen.

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