LippeBaskets wollen Wulfen vor der Meisterfeier richtig fordern

Basketball 2. Regionalliga (2)

Die LippeBaskets empfangen den BSV Wulfen: Die Ballspielhalle wird dann zum würdigen Ort für die Meisterfeier der Gäste. Vorher wollen die LippeBaskets aber 40 Minuten Vollgas geben.

Werne

, 22.03.2019 / Lesedauer: 3 min
LippeBaskets wollen Wulfen vor der Meisterfeier richtig fordern

Auf „Verteidigungsminister“ Cajus Cramer (r.), so nennt ihn sein Coach, kommt es gegen Wulfen besonders an. Der Meister stellt wenig überraschend auch die beste Offensive der Liga. © Helga Felgenträger

Die Trainer beider Teams sind sich vor dem Spiel am Samstag, 23. März, um 19.30 Uhr in der Ballspielhalle Werne einig, dass sie ein gutes Spiel zeigen wollen. Denn, nur für die Meisterfeier des BSV Wulfen kommen zumindest die Werner Zuschauer nicht in die Halle. Die wollen ein spannendes und hochklassiges Spiel sehen, die angekündigten 200 Fans aus Wulfen dürften sich mit dem Titel begnügen.

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LippeBaskets Werne - BSV Wulfen

„Die Konstellation vor dem Spiel ist natürlich außergewöhnlich. Aber unabhängig davon, dass wir Meister werden können und uns sogar eine hohe Niederlage erlauben dürfen, wollen wir in Werne ein vernünftiges Spiel zeigen“, sagt Wulfens Coach Pedrag Radanovic. Die Konzentration darauf sei auf jeden Fall da, und die Spieler hätten entsprechend gut trainiert.

An den LippeBaskets, die als Tabellenzweiter acht Punkte Rückstand auf Wulfen aufweisen, nagt noch immer das Hinspiel. Ein weiterer Punkt also, dass die Partie nicht zur reinen Spaßveranstaltung wird. „Mit 25 Punkten Rückstand verlieren, so wie damals, brauchen wir nicht nochmal“, sagt LBW-Coach Christoph Henke. Das Spiel endete 75:90 aus Sicht der Werner.

LippeBaskets brauchen Rose und Cramer in Topform

Um es den Wulfenern möglichst schwer zu machen, sei laut Henke ein Jordan Rose in Topform von Nöten und „Verteidigungsminister“ Cajus Cramer müsse ebenfalls einen Sahnetag erwischen. „Dann wird es vielleicht ein enges Spiel“, so Henke.

Für den Werner Coach ist Wulfen klar das beste Team der Liga und der verdiente Meister. „Wulfen spielt einen sehr attraktiven Teambasketball, hat zudem die besten Dreierschützen in der Mannschaft“, erklärt Henke. Zum Beweis: Beim 91:71-Sieg Wulfens in Waltrop am vergangenen Spieltag erzielte der designierte Meister 16 Dreier.

Wulfen mit vier „Wolkenkratzern“

Und wenn die Würfe von draußen nicht im Korb landen, haben die Wulfener noch ihre Abteilung „Wolkenkratzer“ unter dem Korb. „Da sind gleich vier Mann über zwei Meter groß“, weiß Henke, „und wenn man so eine Kombi hat, wird man dann auch verdient Meister.“

Um die Wulfener 40 Minuten lang zu ärgern, stehen Coach Henke bis auf Sebastian Voigt alle Spieler zur Verfügung. Voigt fällt wegen Hüftproblemen bis zum Saisonende aus.

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