Licht und Schatten bei den Testspielen der Damen des SV Herbern

dzFußball: Testspiele

Gleich zwei Mal testeten die Damen des SV Herbern am Wochenende. Trainer Detlef Mack sah sowohl positive, als auch negative Aspekte in beiden Partien.

Herbern

, 23.08.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Zwei Mal innerhalb von drei Tagen testeten die Damen des SV Herbern an diesem Wochenende. Schon am Freitag ging es gegen den SC Falke Saerbeck, am Sonntag spielten sie in Schöppingen. Beide Partien gingen gegen die Herbernerinnen aus. Trainer Detlef Mack zog am Ende aber dennoch ein zwiegespaltenes Fazit.

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Auf den ersten Blick sah das 3:6 gegen Falke Saerbeck am Freitag erneut nach einer deutlichen Niederlage für die Herbernerinnen aus. Doch die Pleite kassierten sie erst in den letzten zehn Minuten. Erst in der 81. Minute hatte Merle Urban den 3:3-Ausgleich für die Mannschaft von Detlef Mack erzielt - dann brachen sie aber ein. Bis zum Schlusspfiff kassierte das Team noch drei Tore und brachte sich so um den verdienten Lohn.

„In den ersten 20 Minuten habe ich gedacht, wir fegen die so vom Platz. Da waren wir richtig gut“, resümiert Detlef Mack den Test am Freitag. „Dann ist aber das Gegentor gefallen und wir sind auseinander gebrochen. So darfst du das Spiel nicht verlieren.“

Ein großes Problem der Herbernerinnen: Am Freitag stand ihnen, wie aktuell so oft, keine gelernte Torhüterin zur Verfügung, da die eigentliche Nummer Eins beruflich eingespannt ist. „Das macht die Sache natürlich nicht einfacher, wenn man keine sichere Torfrau hat“, weiß auch Detlef Mack.

Zumindest dieses Problem war am Sonntag mit Lara Hölscher gelöst. Die Torhüterin hatte zwar lange nicht zwischen den Pfosten gestanden, für Mack galt aber: „Es war gut, sie dabei zu haben.“

Dennoch offenbarten sich auch am Sonntag die aktuellen Schwächen der Herbernerinnen. Zwar lagen sie zur Halbzeit nach Toren von Annika Vogel und Johanna Vorlop mit 2:1 in Führung. Danach verpassten sie es aber, den Sack zuzumachen. Stattdessen kassierten sie zwei weitere Gegentore und verloren noch mit 2:3.

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„In der zweiten Halbzeit hatten wir ungelogen bestimmt 15 Möglichkeiten, die wir machen müssten“, ärgert sich Detlef Mack. Da offenbart sich unser Problem: Wir machen die Dinger einfach nicht. Bis zum Saisonstart bin ich aber trotzdem zuversichtlich, dass es noch besser wird.“

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